Sixt

Hallo,
ich habe diesen Fred hier mal aufgemacht, damit man nicht unnötig unter dem News-Bereich zum Micro-T seinen Gedanken niederlassen muss.
Dieser Thread soll dazu dienen, dass jeder seine Erfahrungen und Erlebnisse zu dem Flitzer mal hier reinschreibt. So haben vielleicht potenzielle Neubesitzer wenigstens etwas, womit sie sich besser entscheiden können.
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Meine bisherigen Erfahrungen nach 35 Akkuladungen:
Den Micro-T habe ich bei Amainhobbies bestellt und habe ihn dann auch nach 3 Wochen beim Zoll schon abholen können. Meine Wunschfarbe wurde berücksichtigt und alles lief ohne Probleme ab.
Zu meinem Leidtragen wurde er vom Zoll zur Besteuerung und Verzollung eingesackt. Nachher waren es 19% Mehrwertsteuer und 4,7% Zollgebühr aufgrund dessen, dass es ein maßstabsgetreues, elektrische Modellauto ist.
Beim Zoll selber hat man sich schon darüber gewundert, dass das Paket überhaupt zurückgehalten wurde. Man bezog sich auf dem Amt hierbei auf das Gewicht und die Größe des Sendung.
Die Verpackung des RTR-Set macht wirklich eine gute Figur. Natürlich wie bei allen anderen Modellbauatos immer mit farbenfrphen Akzenten versehen. Desweiteren befindet sich auf der Verpackung ein perforiertes Feld, das sich durch Ziehen abtrennen lässt. So erscheint der Micro-T wie in einem kleinen Schaufenster (man kann sich wie bei Artikel im Spielzeugwarenladen vorstellen).
Alles ist eng und fest verpackt, sodass das Thema "Micro" sich in der äußeren Verpackung auch wiedererkennen lässt.
Getrennt verpackt sind die Fernsteuerung, der Lademodul mit Batterien und das Fahrzeug selber. Beim Öffnen des Kartons in dem sich die Akkus und das Lademodul befindet ist Vorsicht geboten, denn hierin befindet sich noch ein kleines Tütchen mit zwei weiteren Ritzeln für eine andere Untersetzung des Getriebes sowie zwei Karosseriesplinte als Ersatzteile.
Desweiteren ist eine Anleitung in Englisch beigelegt, welche die Grundfunktionen der Komponenten erklärt sowie kleine nützliche Tips bei Reperaturen oder Veränderungen der Einstellungen.
Eine Explosionszeichnung darf natürlich auch fehlen, auf der Rückseite noch ein schneller Durchlauf der Startsequensz beschrieben ist.
Außerdem fliegt einem beim Öffnen des Kartons ein ganz wichtiger Hinweiszettel entgegen, der besagt, dass man den Schalter unbedingt bei Nichtgebrauch auf >>OFF<< stellen soll (->später dazu noch mehr).
Der Anfang gestaltet sich recht einfach. Man legt einfach die Batterien mit der Aufschrift für die Fernsteuerung ein und die anderen acht Batterien werden in das Lademodul gesteckt.
Nun entfernt man die Karosserie des Micro-T, welches am Anfang wirklich ein Fummelsache ist und man darauf aufpassen muss, nicht die Splinte zu verlieren. Dann wird das Kabel vom Akku genommen und mit dem Lader verbunden. Dieser lädt dann in ca. 20-25 Minuten den Akku auf. Der Ladevorgang lässt sich ganz einfach über eine rote LED überwachen.
Dauert der Ladevorgang nun weniger als die normal angegebene Zeit, dann weiß man, dass man nun entweder neue Batterien einlegen sollte oder gleich auf Akkus umsteigen sollte, welche man im Normalfall vielleicht schon besitzt.
Eine Akkuladung reicht je nach Fahrstil von 15-25 Minuten. Ist der Akku noch am Anfang recht voll, so macht er auch immer schön fleißg Männchen.
Gefahren bin ich selber bisher nur im heimischen Wohnzimmer und meine, dass das auch sein hauptsächliches Fachgebiet ist. Andererseits ist es gar nicht so einfach zwischen Tisch- und Stuhlbeinen seine Runden zu drehen.
Gestern habe ich mir im Wohnzimmer eine ca. 6qm große Strecke mit Malerkrepp, Bahnbegrenzungen und Rampen gebaut. Das macht richtig Fun den kleinen über so eine Wohnzimmer Rennstrecke zu jagen, aber dafür ist er von der Geschwindigkeit schon fast zu schnell.
Das Funkübertragungssystem mittels 27Mhz AM System funktioniert im Grunde genommen ganz gut. Kommt man jedoch mit dem Fahrzeug in die Nähe von offen liegenden Stromkabeln, dann kann es zu Störungen in Form von Reichweiteverlust kommen; das kann den Fahrspaß in manchen Teilen der Wohnräume ganz schön trüben.
Die Antenne sollte möglichst immer aufgerichtet sein. D.h., fällt das Fahrzeug um und die Antenne gibt leicht nach, dann muss man eben manchmal die Antenne wieder aufrichten. Da ich öfters auch mal ohne Karosserie gefahren bin, ist durch Dachlandungen die Antenne leider am Ansatz schon leicht angenagt worden und ich habe sie nun durch eine stärkere Variante mittels Schaltdraht ausgewechselt.
Die Fernsteuerung selber ist wikrlich nicht mal so schlecht außer, dass in meinem Fall leider das Steuerrad manchmal leicht verhackt.
Hat nochmals jemand das Problem?
Das Fahrzeug ist recht einfach aufgebaut und darin liegt auch der "Erfolgsgeheimnis"
Hat man das Fahrzeug zum ersten Mal in der Hand, dann fallen einem gleich die mager gestalteteten Lenkgestänge auf sowie die vorderen, oberen Querlenker. Nun, bisher sind diese Teile aber bei mir noch nicht zu Bruch gegangen. Trotz massiver Crashs an allen möglichen Kanten im Wohnzimmer. Mal schauen, irgendwann bricht vielleicht doch noch etwas.
Ebenfalls ist mir das Fahrzeug ohne Karosserie das Treppenhaus einen Stock tiefer auf Stein gefallen und das ohne jegliche Schäden. Ein bischen Glück war sicherlich mit dabei.
Zur Karosserie kann man nich viel sagen, außer, dass diese eher schon fast überdemensioniert ist und einfach gut hält.
Nun habe ich gestern einen Fehler gemacht. Ich habe aus Versehen den Schalter auf >>ON<< gelassen und als ich gleich danach versuchte den Akku zu laden, tat sich nichts. Später habe ich versucht ihn wieder zu laden und das mit vermindertem Erfolg.
Der Akku lies sich wieder laden, scheint aber nicht mehr seine volle Kapazität zu haben. Bleibt das nun immer so oder ist der nun am Ende
Tuning
Bisher gibt es von HotRacing schon eine ganze Tuningpalette mit allen möglichen schweren Aluteilen.
Desweiteren gibt es von GPM die oberen Querlenker aus Alu sowie das Lenkgestänge.
So, jetzt seid ihr mal an der Reihe.


