Garfield
Moin,
ich möchte hier mal ein wenig über meine Erfahrungen mit dem Race Runner berichten. Bisher liest und hört man recht wenig über die MCDs, vielleicht hilft es jemandem bei seiner Entscheidung....
Als mir ein gebrauchter MCD angeboten wurde habe ich recht spontan zugeschlagen. Das Auto soll ca 4-5 Liter gelaufen haben bis dahin.
Ich habe bei den Grossmodellen angefangen mit einem Attack der mittlerweile ausser dem Motor nicht mehr viel mit einem Attack zu tun hat. Als nächstes war angedacht meinen 2. Attack (noch Stock) auf 4WD umzubauen (Eigenkonstruktion oder Kamitiro Umbausatz). Allerdings war der MCD nun auch nicht teurer als der Kamitirosatz plus dem gbrauchtem Attack. Und für meine weiteren Ideen ist der MCD auf jeden Fall die bessere Basis.
Wie auch immer, seit Weihnachten ist der 2. Attack dem MCD gewichen :-)
Da bereits Servos (3x Hitec 5735) und ein 26er Zenoah (ohne Reso) montiert waren musste ich nur noch den Empfänger (DSM) installieren.
Die ersten Testfahrten über die Feiertage habe ich mit meinen FG Monsterreifen gemacht, für rauhes Gelände sind die ziemlich optimal und gefallen mir auch optisch sehr gut. Die originalen Buggyreifen mit dem Traktorprofil wirken sehr schmal, sind aber in der Breite gleich zu FG Reifen.
Durch die Buggyreifen ist das Fahrverhalten viel direkter, für mich noch sehr ungewohnt da ich in letzter Zeit eigentlich nur Monster gefahren bin (HPI Savage, Carson Monster Attack).
Was ich so bisher nicht gewohnt war ist die Bremse. Das Auto blockiert alle 4 Reifen wenn es sein muss.... mit einer zentralen Bremse! Für Offroad absolut genial weil hier im Offroad SCheibenbremsen nichts taugen (am Carson hatte ich das probiert).
Über den Allradantrieb an sich schreibe ich hier erstmal Nichts, dass das Auto damit deutlich besser geht sollte klar sein. Das Übersetzungsgetriebe finde ich recht praktisch da ich ganz gern mal mit den Ritzeln experimentiere (z.B. bei Wechsel der Reifen). Wie gut die Ritzel halten muss sich noch zeigen. Beim Racerunner ist das Getriebe auch recht gut geschützt. Insgesamt hält die Karosserie das Auto innen gut sauber und der vor dem Motor liegende Luftfilter bleibt schön sauber.
Während der bisher verfahrenen 2-3 Liter gab es keine ernsthaften Defekte. 2-3 Kunststoffkugelköpfe sind verschlissen, das war's bisher.
Die Mittelantriebsknochen sind vom Vorbesitzer geschweisst worden und scheinen wohl eine Schwäche am MCD zu sein (im Hamburg-Thread habe ich das gelesen und nem Kollegen am MT hier ist der nach recht kurzer Laufzeit abgeschert).
Nach den ersten Fahreindrücken habe ich noch ein paar Sachen zum Feintuning geplant:
- Im Moment ist das Fahrwerk noch zu hart und die Federwege vorn sind zu kurz Daher wird das Long Travel Kit verbaut und rundrum progressive Federn von TRF montiert.
- Auf jeden Fall soll noch irgendeine Art von Reso montiert werden. Das Jetpro mag ich persönlich nicht. Ich schwanke momentan noch zwischen X-Can (relativ laut) und Samba (erst demnächst verfügbar).
- rund um den Motor: der originale Luftfilter ist gleich gegen den FG Offroad getauscht und drumrum die übliche Twinair Socke. Den Tank werde ich noch belüften und mit einem Pendel ausstatten.
- Ein paar der Kunststoffkugelköpfe werden gegen Alu getauscht, da wird aber erstmal geschaut bei welchen das Sinn macht.
In Summe bin ich bisher sehr zufrieden mit dem RaceRunner. Kein Auto ist perfekt, aber dieser hier ist für mich bisher am nächsten dran! Einige Kleinigkeiten am MCD sind meiner Meinung nach viel besser durchdacht als FG/Carson.
Irgendwann möchte ich auch mal mit einem Mitteldifferential experimentieren, aber das eilt erstmal nicht. Ich möche erstmal sehen wie sich das Auto im Standard-Diff-Setup macht wenn meine Fahrwerksabstimmung mal passt.
Ich werde ab und an den Thread hier ergänzen wenn es Neuigkeiten gibt.
Grüsse,
Peter
ich möchte hier mal ein wenig über meine Erfahrungen mit dem Race Runner berichten. Bisher liest und hört man recht wenig über die MCDs, vielleicht hilft es jemandem bei seiner Entscheidung....
Als mir ein gebrauchter MCD angeboten wurde habe ich recht spontan zugeschlagen. Das Auto soll ca 4-5 Liter gelaufen haben bis dahin.
Ich habe bei den Grossmodellen angefangen mit einem Attack der mittlerweile ausser dem Motor nicht mehr viel mit einem Attack zu tun hat. Als nächstes war angedacht meinen 2. Attack (noch Stock) auf 4WD umzubauen (Eigenkonstruktion oder Kamitiro Umbausatz). Allerdings war der MCD nun auch nicht teurer als der Kamitirosatz plus dem gbrauchtem Attack. Und für meine weiteren Ideen ist der MCD auf jeden Fall die bessere Basis.
Wie auch immer, seit Weihnachten ist der 2. Attack dem MCD gewichen :-)
Da bereits Servos (3x Hitec 5735) und ein 26er Zenoah (ohne Reso) montiert waren musste ich nur noch den Empfänger (DSM) installieren.
Die ersten Testfahrten über die Feiertage habe ich mit meinen FG Monsterreifen gemacht, für rauhes Gelände sind die ziemlich optimal und gefallen mir auch optisch sehr gut. Die originalen Buggyreifen mit dem Traktorprofil wirken sehr schmal, sind aber in der Breite gleich zu FG Reifen.
Durch die Buggyreifen ist das Fahrverhalten viel direkter, für mich noch sehr ungewohnt da ich in letzter Zeit eigentlich nur Monster gefahren bin (HPI Savage, Carson Monster Attack).
Was ich so bisher nicht gewohnt war ist die Bremse. Das Auto blockiert alle 4 Reifen wenn es sein muss.... mit einer zentralen Bremse! Für Offroad absolut genial weil hier im Offroad SCheibenbremsen nichts taugen (am Carson hatte ich das probiert).
Über den Allradantrieb an sich schreibe ich hier erstmal Nichts, dass das Auto damit deutlich besser geht sollte klar sein. Das Übersetzungsgetriebe finde ich recht praktisch da ich ganz gern mal mit den Ritzeln experimentiere (z.B. bei Wechsel der Reifen). Wie gut die Ritzel halten muss sich noch zeigen. Beim Racerunner ist das Getriebe auch recht gut geschützt. Insgesamt hält die Karosserie das Auto innen gut sauber und der vor dem Motor liegende Luftfilter bleibt schön sauber.
Während der bisher verfahrenen 2-3 Liter gab es keine ernsthaften Defekte. 2-3 Kunststoffkugelköpfe sind verschlissen, das war's bisher.
Die Mittelantriebsknochen sind vom Vorbesitzer geschweisst worden und scheinen wohl eine Schwäche am MCD zu sein (im Hamburg-Thread habe ich das gelesen und nem Kollegen am MT hier ist der nach recht kurzer Laufzeit abgeschert).
Nach den ersten Fahreindrücken habe ich noch ein paar Sachen zum Feintuning geplant:
- Im Moment ist das Fahrwerk noch zu hart und die Federwege vorn sind zu kurz Daher wird das Long Travel Kit verbaut und rundrum progressive Federn von TRF montiert.
- Auf jeden Fall soll noch irgendeine Art von Reso montiert werden. Das Jetpro mag ich persönlich nicht. Ich schwanke momentan noch zwischen X-Can (relativ laut) und Samba (erst demnächst verfügbar).
- rund um den Motor: der originale Luftfilter ist gleich gegen den FG Offroad getauscht und drumrum die übliche Twinair Socke. Den Tank werde ich noch belüften und mit einem Pendel ausstatten.
- Ein paar der Kunststoffkugelköpfe werden gegen Alu getauscht, da wird aber erstmal geschaut bei welchen das Sinn macht.
In Summe bin ich bisher sehr zufrieden mit dem RaceRunner. Kein Auto ist perfekt, aber dieser hier ist für mich bisher am nächsten dran! Einige Kleinigkeiten am MCD sind meiner Meinung nach viel besser durchdacht als FG/Carson.
Irgendwann möchte ich auch mal mit einem Mitteldifferential experimentieren, aber das eilt erstmal nicht. Ich möche erstmal sehen wie sich das Auto im Standard-Diff-Setup macht wenn meine Fahrwerksabstimmung mal passt.
Ich werde ab und an den Thread hier ergänzen wenn es Neuigkeiten gibt.
Grüsse,
Peter
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Aber ich werde mir mal eins bestellen und ausprobieren bei Gelegenheit...
. Die 3-teilige RC-Platte wird von Hand aus Alu gemacht, sind ja zum Glück nur Plane Teile. Evtl auch gleich mit Modifikationen für die Bremse.
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