s.nase
das kleine Empfänger und Antennen 1x1
Eigendlich sollte ich meinen Beitrag noch mal mit gerichteter Rechtschreibung schreiben, aber jetzt hab der den ja doch so reingestellt. Na denn hier nochmal das Gleiche. Nur noch ein bissel feiner.
Ich möchte mal versuchen ein paar Grundlagen des besseren Empfangs zu beschreiben, oder so wie ich sie von einem Amateurfunker erklärt bekommen hab.
Mein Problem war immer, daß ich meine HiTec CRX Fernsteuerung in meinem Schumacher HARVOC nie richtig zum laufen bekommen habe. Servoflattern schon nach 3m, und ständiges FailSave sobald ich über ein Kabel gefahren bin (Parkplatz, Festplatz wußte mittlerweile schon genau wo die Kabel unterm Aspfalt sich kreuzen). Der Empfänger ist ein standart doppelsuper DCX von Hitec und als Servo sind dynamon ds9500 drin. Nix hatte geholfen, weder Ringkerne noch Antennenlänge, Senderantenne nichemal das umrüsten auf MPX-Stecker im ganzen Auto. Komisch war nur, daß mein uralt AYK ElektroBuggy immer wunder bar damit funktionierte( nachdem ich zwei fette Spullen mit FerritKern 25µH eingebaut habe ).Das Gewicht spielt bei dem keine Rolle, weil der AYK von Hause aus mit seinem AluRohrRahmen und dem groben AludruckgussGetriebe über 2,5KG wiegt. Genau der Alurahmen hat den Unterschied gemacht, aber das habe ich erst später kapiert. Bei 300m hab ich aufgehört zu probieren, hab es einfach nich mehr richtig gesehen(reagiert hat er aber immernoch prompt und exakt).
Beim HAVOC konnte ich jeden Schritt des Senderträgers am ServoFlattern mitzählen. Also hab ich mir ne andere Fernbedienung (acoms Technisport 4kanal 40Mhz FM einfachsuper) gekauft. Und welch Überraschung, genau das gleiche Problem. AYK 566B E-Buggy ging vorzüglich und mein Havoc zuckte nur so herum. Na denn hab ich vor 4Wochen mal jemanden geschnappt der sich damit auskennt.
Lösung:
Eine Antenne besteht aus ZWEI Kabeln. Auch bei unseren RC-Empfängern. Das eine kuckt als altbekanntes Antennenkabel aus unseren Empfängern raus und wird typischer weise am Antennenröhrchen gehißt. Das zweite, seltsamer weiß selten beachtete Teil, ist mit dem Minuspol der gesammte Empfangsanlage verbunden. Also alle Kabel die mit dem Minus des Empfänger- oder Fahrakku verbunden sind, bilden das zweite AntennenKabel. Dieses zweite Kabel sollte im Idealfall geerdet sein, damit es ein möglichst großes Gegenpotenzial zum ersten AntennenKabel darstellt. Die beste Erdung erhält man mit einem 1-2m langem Kupferrohr, das man bis anschlag in den Boden kloppt. Was sich natürlich bei einem RC-Auto schlecht machen läßt. Wer will schon ein dickes Erdkabel mit sich herumziehen, das auchnoch an einem Erdanker hängt. Alos behilft man sich, indem man eine virtuelle Erdung vornimmt(alle Minuskabel zusammenfassen). Nur leider sind die paar dünnen MinusDrähtchen von den Servos und dem Akku nur ein sehr schlechter Kompromiss für eine Viruelle Erdung.
Warum den nicht genauso machen, wie in einem 1:1 KFZ? Alle Erdungskabel sternförmig mit der MetallKarosserie verbinden. Das schien mir zu einfach zu sein als das es funktionieren sollte. Aber die einfachsten Lösungen sind ja immer die besten.
Also schnell ein Kabel an den Minuskontakt von einer freien Servobuchse am Empfänger gelötet(guter Kontakt nötig, ein paar µOhm Wiederstand machen da schon sehr viel aus) und das andere Ende mit einer Kabel-Öse versehen. Mit ein bißchen Sandpapier den Lack vom 4mm dicken AluChassie des Harvoc gekratzt, Loch und Schraube durch und die Kabel-Öse richtig fest mit dem AluChassis verschraubt. A und O ist der möglichst kleine Wiederstand zwischen Minus am Empfänger und dem möglichst großen MetallChassi. Nur so kann dem Empfänger ein möglichst niedriges Grundpotential zur besseren Empfangsleitung zu Verfügung gestellt werden.
Und siehe da, ich kann meinen Harvoc schon nicht mehr hören soweit weg ist der und die Empfangsqualität ist immer noch 1A. Kein ServoFlattern mehr und das Failsave macht seitdem keine Zicken mehr. Geile Sache das!!!
Ich hab mich nun gefragt, ob so nicht auch alle anderen Empfänger eine bessere Leistung erziehlen können. Mein AYK war schon von Hause aus, über den Fahrregler, Motor und Getriebe perfekt mit dem MetallChassie verbunden. Deshalb hatte ich mit dem AYK nie Probleme beim Empfang. Heutzutage sind aber alle Empfänger im wasserdicht abgeschlossenen PlastikServoBoxen eingesperrt. Keine Chanche da drin eine vernünftige Virtuelle Erde zu machen(bis auf die kümmerlichen MinusDrähtchen vom Servo und Batterie). Bei Flugzeugen, wo wohl extrem selten ein MetallChassie vorhanden ist, bleibt einem keine andere Wahl, als möglichst viele Kabel sternförmich an einem zentralen Erdungspunkt zusammen zu führen, um so eine hablwegs nachweisbare virtuelle Erdung zu erreichen. Bei den meisten RC-Autos ist das riesige AluChassie mehr als nur eine Alternative!
Ich hoffe ich konnte einigen mit meinem AntennenTuning helfen, und es würde mich sehr interessieren, ob so ein kleines Erdkabel zwischen Empfänger und AluChassie auch bei anderen Frequenzen, egal ob 27Mhz,35Mhz,40Mhz oder 2,4Ghz DSM,FM,AM so eine Empfangsverbesserung verursacht wie bei mir. Also schreibt mal eure Erfahrungen hier rein. Gruß San..
Warum mein E-Motor-Gehäuse Durchgang zum Minuspol hat weis ich nicht(hab grad noch mal nachgemessen( 0,0MegOhm). Ist ein billig 4€ 550 Motor, lieg vieleicht daran.
Eigendlich sollte ich meinen Beitrag noch mal mit gerichteter Rechtschreibung schreiben, aber jetzt hab der den ja doch so reingestellt. Na denn hier nochmal das Gleiche. Nur noch ein bissel feiner.
Ich möchte mal versuchen ein paar Grundlagen des besseren Empfangs zu beschreiben, oder so wie ich sie von einem Amateurfunker erklärt bekommen hab.
Mein Problem war immer, daß ich meine HiTec CRX Fernsteuerung in meinem Schumacher HARVOC nie richtig zum laufen bekommen habe. Servoflattern schon nach 3m, und ständiges FailSave sobald ich über ein Kabel gefahren bin (Parkplatz, Festplatz wußte mittlerweile schon genau wo die Kabel unterm Aspfalt sich kreuzen). Der Empfänger ist ein standart doppelsuper DCX von Hitec und als Servo sind dynamon ds9500 drin. Nix hatte geholfen, weder Ringkerne noch Antennenlänge, Senderantenne nichemal das umrüsten auf MPX-Stecker im ganzen Auto. Komisch war nur, daß mein uralt AYK ElektroBuggy immer wunder bar damit funktionierte( nachdem ich zwei fette Spullen mit FerritKern 25µH eingebaut habe ).Das Gewicht spielt bei dem keine Rolle, weil der AYK von Hause aus mit seinem AluRohrRahmen und dem groben AludruckgussGetriebe über 2,5KG wiegt. Genau der Alurahmen hat den Unterschied gemacht, aber das habe ich erst später kapiert. Bei 300m hab ich aufgehört zu probieren, hab es einfach nich mehr richtig gesehen(reagiert hat er aber immernoch prompt und exakt).
Beim HAVOC konnte ich jeden Schritt des Senderträgers am ServoFlattern mitzählen. Also hab ich mir ne andere Fernbedienung (acoms Technisport 4kanal 40Mhz FM einfachsuper) gekauft. Und welch Überraschung, genau das gleiche Problem. AYK 566B E-Buggy ging vorzüglich und mein Havoc zuckte nur so herum. Na denn hab ich vor 4Wochen mal jemanden geschnappt der sich damit auskennt.
Lösung:
Eine Antenne besteht aus ZWEI Kabeln. Auch bei unseren RC-Empfängern. Das eine kuckt als altbekanntes Antennenkabel aus unseren Empfängern raus und wird typischer weise am Antennenröhrchen gehißt. Das zweite, seltsamer weiß selten beachtete Teil, ist mit dem Minuspol der gesammte Empfangsanlage verbunden. Also alle Kabel die mit dem Minus des Empfänger- oder Fahrakku verbunden sind, bilden das zweite AntennenKabel. Dieses zweite Kabel sollte im Idealfall geerdet sein, damit es ein möglichst großes Gegenpotenzial zum ersten AntennenKabel darstellt. Die beste Erdung erhält man mit einem 1-2m langem Kupferrohr, das man bis anschlag in den Boden kloppt. Was sich natürlich bei einem RC-Auto schlecht machen läßt. Wer will schon ein dickes Erdkabel mit sich herumziehen, das auchnoch an einem Erdanker hängt. Alos behilft man sich, indem man eine virtuelle Erdung vornimmt(alle Minuskabel zusammenfassen). Nur leider sind die paar dünnen MinusDrähtchen von den Servos und dem Akku nur ein sehr schlechter Kompromiss für eine Viruelle Erdung.
Warum den nicht genauso machen, wie in einem 1:1 KFZ? Alle Erdungskabel sternförmig mit der MetallKarosserie verbinden. Das schien mir zu einfach zu sein als das es funktionieren sollte. Aber die einfachsten Lösungen sind ja immer die besten.
Also schnell ein Kabel an den Minuskontakt von einer freien Servobuchse am Empfänger gelötet(guter Kontakt nötig, ein paar µOhm Wiederstand machen da schon sehr viel aus) und das andere Ende mit einer Kabel-Öse versehen. Mit ein bißchen Sandpapier den Lack vom 4mm dicken AluChassie des Harvoc gekratzt, Loch und Schraube durch und die Kabel-Öse richtig fest mit dem AluChassis verschraubt. A und O ist der möglichst kleine Wiederstand zwischen Minus am Empfänger und dem möglichst großen MetallChassi. Nur so kann dem Empfänger ein möglichst niedriges Grundpotential zur besseren Empfangsleitung zu Verfügung gestellt werden.
Und siehe da, ich kann meinen Harvoc schon nicht mehr hören soweit weg ist der und die Empfangsqualität ist immer noch 1A. Kein ServoFlattern mehr und das Failsave macht seitdem keine Zicken mehr. Geile Sache das!!!
Ich hab mich nun gefragt, ob so nicht auch alle anderen Empfänger eine bessere Leistung erziehlen können. Mein AYK war schon von Hause aus, über den Fahrregler, Motor und Getriebe perfekt mit dem MetallChassie verbunden. Deshalb hatte ich mit dem AYK nie Probleme beim Empfang. Heutzutage sind aber alle Empfänger im wasserdicht abgeschlossenen PlastikServoBoxen eingesperrt. Keine Chanche da drin eine vernünftige Virtuelle Erde zu machen(bis auf die kümmerlichen MinusDrähtchen vom Servo und Batterie). Bei Flugzeugen, wo wohl extrem selten ein MetallChassie vorhanden ist, bleibt einem keine andere Wahl, als möglichst viele Kabel sternförmich an einem zentralen Erdungspunkt zusammen zu führen, um so eine hablwegs nachweisbare virtuelle Erdung zu erreichen. Bei den meisten RC-Autos ist das riesige AluChassie mehr als nur eine Alternative!
Ich hoffe ich konnte einigen mit meinem AntennenTuning helfen, und es würde mich sehr interessieren, ob so ein kleines Erdkabel zwischen Empfänger und AluChassie auch bei anderen Frequenzen, egal ob 27Mhz,35Mhz,40Mhz oder 2,4Ghz DSM,FM,AM so eine Empfangsverbesserung verursacht wie bei mir. Also schreibt mal eure Erfahrungen hier rein. Gruß San..
Warum mein E-Motor-Gehäuse Durchgang zum Minuspol hat weis ich nicht(hab grad noch mal nachgemessen( 0,0MegOhm). Ist ein billig 4€ 550 Motor, lieg vieleicht daran.