CEN shock reservoir systems?

B.Bros
hatt jemand erfahrung mit den teilen,wie die sind?würde mich interessieren?habe im usforum gelesehen das die anscheinend gut sein sollen,wenn man die gescheit befüllt?
Raketen-Torben
Ich werde die Dinger in Quakenbrück das erste mal Einsetzen, danach kann ich etwas berichten.
eggerman
Hi,

haben die Dämpfer eine Druck oder Zugstufen Einstellung ?
Oder haben die Dämpfer "nur ein externen Öl-tank ?


Gruß.eggerman
Funghi
Schnell Weg sowas gibts bei 1:8 Dämpfern??? Grübel
Nitro-Olli
quote:
Original von eggerman
Hi,

haben die Dämpfer eine Druck oder Zugstufen Einstellung ?
Oder haben die Dämpfer "nur ein externen Öl-tank ?


Gruß.eggerman


Druck- und Zugstufe kannste doch mit konisch gebohrten Dämpferkolbenplättchen einstellen. Wie soll das bei so kleinen Bauteilen sonst umgesetzt werden Grübel
Funghi
großes Grinsen ich wollt scho sagen...ne externe Einstellung hät mich doch sehr gewundert Suspect
eggerman
Hi,
ja das mit den Dämpferkolben weiß ich,ist aber nicht wirklich hilfreich,
entweder habe ich dann mehr oder weniger Zugstufe,oder mehr oder weniger Druckstufe. Grübel

Mann kann also nicht die Druck- oder Zugstufe unabhängig voneinander einstellen.

Beispiel:
(mehr Zug weniger Druck,mehr Druck und mehr Zug.weniger Druck und weniger Zug,mehr Druck weniger Zug,nur weniger Druckstufe, usw...)


Eine Druck- oder Zugstufe bestehen aus einem Schimms Paket mit einer Bohrung in der Mitte,durch das das Öl gedrückt wird,der Öl Fluss durch die Bohrung des Schimms Paketes wird durch eine Nadel gesteuert.

Zum Beispiel,dreht mann die Schraube der Druckstufe zu (rein),dreht mann automatisch die Nadel weiter rein, (Druck stufe zu) und der Dämpfer wird härter.(Federt langsamer ein)
Es kann halt nicht mehr so viel Öl durch die Bohrung,und muss durch das Schimms Paket Fliesen,da durch wird der Dämpfer halt Härter.
Den Öl- Fluss durch die Schimms Pakete bei Druck und Zugstufe kann natürlich auch durch verschiedene Schimms eingestellt werden.

Drehe ich die Zugstufe zu,federt der Dämpfer langsamer aus,und umgekehrt.

Also ich denke das die Herstellung für die Industrie solcher Dämpfer kein Problem wäre,die Technik gibt es schon und müsste halt nur kleiner gebaut werden.
In meinem Cen Factory Truggy Bausatz sind ja schon Schimms dabei,die so super klein und dünn sind,was mir zeigt das die Herstellung kein Problem währe.

Sorry ich bin vom Moto Cross zu Rc-Cars gewechselt,und bin halt was anderes gewöhnt,ich finde es halt wesentlich einfacher Mit einer Druck und Zugstufen Einstellung zu arbeiten.
Beim Rc car muss ich ja im Dreck die Dämpfer zerlegen
um mit verschiedenen Ölen,Ölstand und Kolbenplatten zu arbeiten,und wenn ich Pech habe, gleich ein paar mal hinter einander.

Na ja da werde ich mich wohl dran gewöhnen müssen.

PS.wenn ich das mit den Kolbenplatten verkehrt sehe,klärt mich bitte auf,
aber ich habe bei meinen cen nur 1mm,2mm,3mm Kolbenplatten dabei,
aber keine Kolbenplatte mit einer Seite 1mm Druck und der anderen Seite 2mm Zug,weil dann könnte ich ja die Dämpfer so einstellen das sie entweder mehr oder weniger Druck oder Zugstufe unabhängig von einander haben.
Beispiel 2 : die Druckstufe ist ok 2mm Bohrung,ich möchte aber weniger Zugstufe haben 1mm Bohrung (der Dämpfer soll ja langsamer ausfedern) Grübel

Gruß.eggerman
Nitro-Olli
Öhm..also..ich hoffe, das hilft Dir jetzt, so 100% konnte ich Deinen Ausführungen am Ende nicht folgen.

Es gibt für diverse Modelle Kolbenplatten mit konischen Bohrungen. Da sind die Löcher an einer Seite also kleiner als an der anderen, was den Durchfluss in jeweils eine Richtung schneller respektive langsamer macht.

Mit diesen Kolbenplättchen kann man also unterschiedliche Druck- und Zugstufen einstellen. Dafür sindse gefertigt.
eggerman
Hi,


Sorry das ich mich hier so dumm anstelle,aber ich möchte mir einfach sicher sein, das ich das jetzt richtig verstanden habe.


also sehe das jetzt richtig,das ich für die Dämpfer Kolbenplatten bekomme mit denen ich den Einfederweg und den Ausfederweg unabhängig von einander einstellen kann ?

Beispiel: eine Kolbenplatte mit einer Konischen 2mm Bohrung für den Einfederweg,und einer Konischen 1mm Bohrung für den Ausfederweg,damit der Dämpfer langsamer ausfedert als er einfedert ? oder halt umgekehrt.


Und vielen Dank für die Aufklärung.

Gruß.eggerman
B.Bros
ja
Nitro-Olli
quote:
Original von eggerman
Beispiel: eine Kolbenplatte mit einer Konischen 2mm Bohrung für den Einfederweg,und einer Konischen 1mm Bohrung für den Ausfederweg,damit der Dämpfer langsamer ausfedert als er einfedert ? oder halt umgekehrt.


Einfederweg und Ausfederweg nutzen schon die gleichen Bohrungen. Da sind jetzt nicht verschiedene Größen angebracht oder so.

Die konischen Bohrungen an sich regeln doch schon unterschiedliche Druck- und Zugstufen. Beispiel: eine Kolbenplatte hat vier konische Bohrungen. An einer Seite sind die Bohrungen 1,5 mm und verjüngen sich dann konisch auf 1,2 mm. Das bedeutet, dass die Platte in die eine Richtung weniger Durchsatz hat als in die andere. Und schon haste unterschiedliche Zug- und Druckstufen.
Helldriver
Bist du dir Sicher @ Nitro-Olli
Ich meine das Öl muss doch Trotzdem durch den 1,2mm Querschnitt egal von welcher seite es fliesst und ich denke die Gesetze der Fluidmechanik kann man hier vernachlässigen da sie in der größe zu gering sein werden.
(Durch ein Trichter fliesst auch nur soviel Wasser wie sein geringster Querschnitt hergibt egal von welcher Seite. Nur fliesst die Flüssigkeit im grösseren Querschnitt langsamer!)

Daher passt deine Ausführung nicht so ganz!

Gruß


Ingo
Nitro-Olli
Na ja, die Gesetze gelten hier schon auch. Wieso auch nicht? Nur weils klein ist?

Fluide strömen immer wirbelartig durch Verjüngungen, vom Rand her eingedreht zur Mitte. Ein trichterförmiger Zufluss steigert also den Durchsatz, und genau diese Trichterform wird ja bei einer konischen Bohrung in eine Richtung erreicht. Da fliesst ganz sicher in eine Richtung mehr durch als in die andere.
Helldriver
@ Nitro Olli
Sicher, stimmt schon! Schlechtes Beispiel mit dem Trichter! Duchr die Verwirbelungen die entstehen bildet sich auf der anderen Seite der mit Flüssigkeit gefüllten Kammer ein Sog (venturi)dadurch denke ich das es bei der Größe irrelevant ist. Ich hatte mal ein ähnliches Fallbeispiel, ich schlag das nacher mal nach! Muss erst suchen.
Fluidtechnik ist bei mir schon bisschen her.

Gruß

Ingo
Nitro-Olli
Bei mir ist das auch alles lange her, aber ich weiß noch, dass man durch eine geordnete, trichterförmige Zufuhr den Durchsatz steigert.

Ansonsten würde doch die konische Bohrung in den Kolbenplatten keinen Sinn machen.

Wobei man klar sagen muss: Ob das dann in der Realität bei unseren Modellen wirklich einen spürbaren und nutzbaren Unterschied macht, das steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt.
B.Bros
quote:
Original von Helldriver
ich denke die Gesetze der Fluidmechanik kann man hier vernachlässigen da sie in der größe zu gering sein werden.

@Helldriver bei so einer hohen viskosität wie die dämpferöle musst du auch an den reibungseffekt denken.kenne jetzt die formeln der hydrodynamik nicht auswendig aber das kann man ganz leicht ausrechnen da hatt der
olli schon recht
mfg basti
Helldriver
Die Durchflussgeschwindigkeit (v/h) erhöt sich, aber die Masse (menge l /h) bleibt glaub ich die selbe. Den einzigen Vorteil, den ich sehe ist der des geblendeten Kunden!

Ausserdem müsste man die beiden andersrum laufenden Konischen Bohrungen durch ein Ventil verschliessen.

Ansonsten nach deinem Gedanken verfolgt, hab ich ja in denen einen genau umgekerten Effekt und wenn man dan von allen 4 Bohrungen den Durchschnitt der Umgesetzten Menge nimmt komm ich darauf das es genauso Effektiv ist wie gerade gebohrte Löcher!

Gruß Ingo
Nitro-Olli
Bevor wir uns hier in theoretischen Gedanken verrennen, muss man sich ja mal vor Augen halten, was erreicht wird selbst wenn das mit den konischen Bohrungen funktioniert.

Überlegung eins: Beim Einfedern (Druckstufe) übernimmt die Feder einen Teil der Dämpfung. Beim Ausfedern (Zugstufe) nicht, da schleudert sie die Achse sogar weg. Lösung: Zugstufe härter dämpfen als Druckstufe.

Überlegung zwei: Das Modell fährt mit Vollspeed über einen Hügel. Das Fahrwerk wird mit riesigen Kräften eingefedert. Beim darauf folgenden Ausfedern wirken aber maximal die Gewichtskraft an der Achse und die Federkraft. Also - vermutlich - viel weniger. Lösung: Druckstufe härter dämpfen als Zugstufe.

Ops - zwei gegensätzliche Überlegungen. Welche überwiegt jetzt? Und wann und wie und auf welcher Strecke? Lösung: Alles vergessen, Kolbenplatten mit zylindrischen Bohrungen einbauen und kagg druff.

So mach ich das zumindest UglyYeah
Helldriver
Dito Blue Banger
oder wir entwickeln ein Intelligentes Fahrwerk in 1/8!

Ne, besser nicht!

Ich kagg mit druff!

Gruß Ingo
moron
Servus,
ich hab solche Kolbenplatten noch nie selber benutzt. Sie sollten aber bis zu einem gewissen Grad schon funktionieren.
Strömungstechnisch gesehen ist die Einlaufkante an der engen Seite schärfer -> die Reibungssverluste sind höher. Andersrum, von der weiten Seite der Bohrung sind die Reibungsverluste geringer, da die Einlaufkante nicht so scharf ist. Wie groß der Unterschied dann wirklich ist, hmmm, gute Frage.

Andere gehen allerdings einen anderen Weg. Mit Hilfe einer dicken Kunststofffolie kann man sich eine Art Klappe auf einer Seite des Kolbens bauen, z.B. oben. Beim Einfedern wird die Folie nach oben weggedrückt und das Öl kann durch die entsprechende Bohrung fließen. Beim Ausfedern presst das Öl die Kunststoffklappe auf die Bohrung und verschließt sie. Somit ist dann eine Bohrung weniger offen und der Widerstand größer.
Könnte man ja mal probieren, die Frage ist, wie lange die Folie hält ohne durch die Biegewechselbelastung abzureißen.

Ich persönlich bin total zufrieden mit meinen einfachen Dämpfer, mein Haupttuningpotential liegt in der Koordination meiner Hände Rofl

Andi