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Kuttel

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21

Mittwoch, 9. August 2017, 17:19

http://brcnews.net/?p=18215
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht und wie LRP die Kurve bekommt. Und für mich als Assofan stellt sich die Frage, ob LRP überhaupt Distributor von Associated bleibt...

22

Samstag, 12. August 2017, 10:13

die Amis sind da leider recht rigoros. Zu wenig Umsatz = tschüss (siehe Horizon) X(

Kuttel

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23

Dienstag, 15. August 2017, 07:00

Sanwa lässt LRP schonmal fallen. :huh:
Für die Blauen sicher schon eine mittelschwere Katastrophe...
http://brcnews.net/?p=18362

24

Dienstag, 15. August 2017, 12:43

Für LRP wohl wirklich ziemlich mies... glaube das sich da jemand verkalkuliert hat. AKA ist wohl auch nicht mehr bereit an LRP zu liefern wenn ich mir die Verfügbarkeiten hierzulande so ansehe...
Mugen MBX-7R // Ninja JX21-B03
Mugen MBX-7 // Novarossi Bonito
Mugen MBX-7REco // Hacker Combo 1900kV (gehört Fraule :thumbup: )
Schumacher Mi5 Evo // LRP X12 17,5T (gehört Fraule :thumbup: )
***RMV-Deutschland ***

Kuttel

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25

Donnerstag, 2. November 2017, 14:26

Bei LRP scheint man keinen Stein auf dem anderen zu lassen. Mit HPI geht die nächste "namenhafte" Marke weg von LRP... 8|

26

Freitag, 3. November 2017, 14:52

Merkwürdig, merkwürdig ... ?(

Ich kannte aus diesem Forum hier persönlich beide deutschen Importeure
von Rovan und KingMotor "Baja". Angeblich versuchte HPI den "Clonehändlern"
die Plattform strittig zu machen. Jeder, der Clone verkaufte, erhielt eine Abmahnung.
Auch diverse, mir bekannte ebay - Händler. Als deutscher Distributor steckte auch
LRP dahinter - da wurden Mitarbeiter zu Prozessen als "Sachverständige" geladen.
Nun - das alles ist ja schon eine Zeit lang her und der deutsche Markt wurde "bereinigt".

Was mich nur wundert ist, das ebend die, welche solche "Aktionen" angestoßen haben,
jetzt selbst in "Schieflage" geraten sind. LRP hatte jedenfalls nicht die HPI Modelle
als "Haupteinnahmequelle".

Ich finde es nach wie vor schade, das man den "Clonen" keine Chance gab.
Über andere Länder in Europa kann man sich nach wie vor welche ordern.

Es gab neulich noch einen Bericht im TV :

In gut 10 Jahren wird der EINZELHANDEL um 50% schrumpfen - dem Onlinehandel sei Dank :(

Viele meiner Arbeitskollegen bestellen mittlerweile direkt in Fernost.
Das setzt gerade kleinen Modellbauhändlern zu.
Man wird sich in Zukunft mit dieser Art von "Marktbereinigung" wohl abfinden müssen ... :S

MfG
" Ehre, dem Ehre gebührt ... "

Kuttel

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27

Freitag, 3. November 2017, 15:59

Die 'Geiz ist geil' Mentalität der Konsumenten jeglicher Spart
e trägt dazu bei, das immer mehr kleine Einzelhändler sterben. Hauptsache irgendwie noch bissel mehr eingespart... Das da mitunter die kundenorientierte Bindung auf der Strecke bleibt, wird erfolgreich ignoriert.
Wir haben kürzlich in einem anderen Forum ähnlich diskutiert. Da ging es um Einsparung in der KFZ Versicherung. Da ist es dann auch egal das die Versicherung in St.Nirgendwo ist und alles nur telefonisch abläuft. Klasse...Hauptsache gespart! Mir ist da mein Versicherungsvertreter im Ort lieber. Da gibt's immer nen Kaffee und auch private Themen werden mal bequatscht. Und das er dann im Falle eines Falles als Ansprechpartner für mich greifbar ist, sind mir die 20 Euro mehr im Jahr auf jeden Fall wert.
Das nun auch relativ große Unternehmen ins straucheln geraten, liegt wohl auch an der eigen Überheblichkeit selbiger. LRP hat viel zu lange den Trend ignoriert und auf ihre Alleinstellung vertraut. Die Chinesen haben viel eher den Geiz-ist-Geil Trend erkannt und entsprechend den Markt geflutet. Erschwerend kommt dazu, das RC allgemein eine Randerscheinung im Hobbybereich ist, der alternde RC Freund sich langsam anderen Interessen zuwendet und der Nachwuchs lieber vor Playstation, PC,TV und Smartphone verblödet und eigentlich gar keinen Bock drauf hat, sich technischen Herausforderungen zu stellen oder in sonstiger Weise das Gehirn (sofern überhaupt vorhanden) anzustrengen. Ich glaube, speziell in Randsparten werden über kurz oder lang noch einige Unternehmen platzen, die noch nichtmal dran denken.

28

Montag, 6. November 2017, 17:01

Hi,
ich glaube nicht das es an der sogenannten Geisz ist geil Mentalität liegt.
Viele könnten das Hobby erst gar nicht ausüben wenn es nicht den Asiatischen Markt gäbe.

Guck mal, wenn man Möbel kaufen geht und alles so preiswert wie möglich kauft, kann man richtig sparen.
Man könnte man sich z.B. eine Couch von Rolf Benz erst gar nicht kaufen, wenn es die Schnapper nicht geben würde. 13.000Euro für ne Couch geht bei den meisten nicht. Sucht man aber, gibts dir auch für ein drittel!

Ich könnte mir auch nicht leisten auf 300m² Wohnfläche zu leben wenn ich/wir nicht so Denken und Rechnen würde. Da gucke ich schon gezielt nach Schnappern und guten Angeboten.

Anders geht es vielen Modellbauern auch nicht. Die könnten ihr Hobby nicht ausüben wenn es Hobbyking und Co. nicht geben würde. Man bekommt gute RC-Cars zu tollen Preisen, man muss nur gut genug suchen.

Hat eigentlich gar nicht so viel mit Geiz ist geil zu tun, vielmer wird das Geld hier gespart und anderswo ausgegeben. Der eine gibt das Geld für Luxusgüter aus, der andere zum Leben, der nächste für den Modellbau.

Und wenn es um 20 Euro bei der Versicherung bin, da bin ich bei dir. Aber bei 200Euro, was eben auch der Fall ist, nicht mehr, da wechsel ich ganz brav.
Mir doch egal ob am Telefon oder nicht.
Mein Versicherungshampel wohnt 20km weg von mir. Musste ihn auch noch gar nicht besuchen, ging alles per Mail und das einwandfrei. Wofür also mehr ausgeben wenns nicht sein muss?

Hier nen Zwanni, da nen Fuffi, dort nen Hunni sind schnell 170Euro...

Vieles ist teuer geworden, man muss sehen wo man bleibt. Da kann es nicht meine Aufgabe sein den Modellbauhändler meiner Wahl zu unterstützen.

Aber unsere regionalen Produkte fördere ich schon, Kaufe viel direkt auf dem Bauernhof, gehe in hiesige Geschäfte.

So ist das eben, es betrifft längst nicht nur den Modellbau.

29

Freitag, 10. November 2017, 23:35

Also beim Modellbau geht es natürlich auch ums Geld, selbst wenn ich mittlerweile kaum noch Ersatzteile brauche, habe ich im offroad 1/8 Bereich auf unserer Lehmpiste ein Verschleiß von 30 Paar( 2 Stück) Reifen den Sommer über, was ungefähr 600€ bedeutet. Da ich auch noch Hallensaison 1/12 in der Wintersaison fahre kommen da auch noch mal 600€ für Reifen zusammen. Mit Ersatzteilen, mal ein neuen Akku oder Karo samt lackieren, Mitgliedsbeitrag komm ich locker auf 1500€ im Jahr. Nur Verschleiß und Grundkosten und da fahre ich noch nicht mal offizielle Rennen mit Nenngeld, Sprit für Anfahrt und eventuell Übernachtung.
Das ist es mir wert, weil mir das Hobby sehr viel Spaß macht. Ein Jugendlicher der von von Pappa gesponsert wird, hat sicherlich schon Schwierigkeiten das Verbrauchmaterial und Grundkosten für eine Saison zu bekommen. Und ich rede jetzt noch nicht mal von den Anschaffungskosten für Auto, Lader, Funke, Werkzeug usw. Wer da halbwegs ambitioniert fahren will und nicht nur auf dem Parkplatz, ist z.B bei einem Mugen mbx 7r samt Elo bei 900€, dann 3 Lippos 240€, Lader um die 200€, Funke um die 200€ und gutes Werkzeug um die 100€. Reifen sind dabei noch nicht aufgeführt, Transportbehälter und andere Kleinigkeiten. Macht mal locker ungefähr 1800€. Und dann kommt dazu der saisonale Verschleiß.
Das muss man sich auch mal ganz ehrlich leisten können. Selbst gebraucht wird man um die 1000€ brauchen und dann noch das Glück haben, das alles davon in top Zustand ist. Sehr schwierige und sehr langwierige Angelegenheit.

Da ist es kein Wunder dass es da immer weniger Nachwuchs gibt, eine PlayStation ist da einfach billiger.
:jumpingsm: :dues: :rocket1: :fjumper: :drinkers: :rock2: :blabla: :brülltüt:
FG Leopard 4wd competition
Mugen MBX 7 R Eco
CRC XTI
MST MS01D VIP II

Kuttel

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30

Freitag, 12. Januar 2018, 00:53

Hobbico hat nun offiziell auch seine Insolvenz angemeldet. Eigentlich war es ja auch zu erwarten, nach der Nummer mit Durango...
Das Sterben geht weiter... :whistling:

31

Samstag, 10. März 2018, 12:57

Die 'Geiz ist geil' Mentalität der Konsumenten jeglicher Spart
e trägt dazu bei, das immer mehr kleine Einzelhändler sterben.
Jain,

es gibt mehrere gut belegte Studien die besagen, das innerhalb der nächsten 10 Jahre
der Einzelhandel um die Hälfte ( 50% ) schrumpfen wird. Das betrifft alle Bereiche
des Einzelhandels. Zu lesen hier ( Klick )

Eine andere Studie :

Zitat

Der Konsument der Zukunft erwartet ständige Verfügbarkeit, aktiven
Service und eine nahtlose Einkaufserfahrung über alle Kanäle hinweg.
Shopping wird noch stärker als Freizeitaktivität gesehen werden.
Erfolgreich werden deshalb die Unternehmen sein, die ihren Kunden nicht
nur ein Produkt, sondern eine authentische Einkaufserfahrung mit
Event-Charakter bieten – online wie offline. Dabei wird Augmented
Reality eine zentrale Rolle spielen. Ebenfalls wichtig: Die Verknüpfung
des Shopping-Erlebnisses mit den Social Media. Die Händler müssen
Experiences bieten, die die Kunden auch teilen wollen
Nachzulesen hier ( Klick )

So sieht die Zukunft der nachfolgenden, jüngeren Generationen aus.
Wir gehören wohl schon jetzt "zum alten Eisen" ... :whistling:
" Ehre, dem Ehre gebührt ... "

32

Mittwoch, 14. März 2018, 09:28

Geiz ist geil kann nicht der Vorwurf sein.

Eher Vernetzung und Information.
Warum liegt der Vorwurf beim Kunden?
Der macht das, was die Unternehmen auch machen: günstig einkaufen.
Mit dem Unterschied, das viele Unternehmen sogar über Leichen gehen. Anderes Thema.

Mit ein Servohorn für 15€ zu verkaufen, woran sie nur ein Etikett gemacht machen, ich dieses selbe aber auch für 1,50€ bekommen kann, das bekomme ich irgendwann mit.
Ein Regler für 280€ verkaufen, der eigentlich von Hobbywing für 120€ kommt, mit dem Ergebnis dass mein 280€ Regler mit weniger Updates versorgt wird und ich in die Falle der geplanten Obsoleszenz getappt bin (von den ach so schützenswerten Premium Herstellern/Firmen) bekomme ich das irgendwann mit.

Wir sind für die nur Konsumenten. Wir sollen konsumieren. So viel wie möglich, so schnell wie möglich.
Die scheren sich einen dreck um uns.

Meiner Meinung nach ist das wie in der Natur mit der Lehre Darwins zu erklären:
Der bessere setzt sich durch.

Und wenn du eben Raubbau am eigenen Kunden betreibst, spürst du irgendwann die Konsequenzen.

Natürlich trifft das nicht immer auf alle zu, aber auf den Großteil past das meinen Beobachtungen nach.

Gruß

33

Sonntag, 18. März 2018, 09:35

Ich denke, man muß das etwas globaler sehen: Günstig zu kaufen ist keine neue Erscheinung, aber sie ist heute für viele die einzige Möglichkeit, um überhaupt noch etwas vom Fortschritt abbekommen zu können. Auf dem Land gibt es immer weniger Arbeit, was die Menschen in die Städte zieht. Mit der Nachfrage nach Wohnraum steigen dort die Mieten und in Boomregionen wird dann, um die lästigen Altmieter loszuwerden, schnell mal energetisch saniert. Die Sanierungen werden dann so angelegt, daß ein normales Leben nicht mehr möglich ist und die, die es durchstehen, bekommen danach die Miete um hunderte Euro erhöht.

Die Löhne passen auch kaum noch dazu. Ein Elektiker auf dem Bau kommt selten mit mehr als 1500€ nach Hause. Viele kleine Handwerksbetriebe nutzen die Mitarbeiter zudem aus, in dem sie die Arbeitszeit erst ab der Baustelle zählen lassen, die Hin- und Rückfahrt, sowie das Be- und Entladen des Fahrzeugs im Betrieb bekommen die nicht bezahlt. Zu ihren 40 Stunden/Woche kommen so nochmal etliche unbezahlte Stunden dazu. Von Verdienstmöglichkeiten in den Pflegeberufen fange ich gar nicht erst an.

Die Energiekosten gehen auch noch weiter nach oben. Egal wie viel Strom man einspart, die Rechnung wird nicht niedriger. Der Stromverbrauch meiner 3-köpfigen Familie ist in den letzten zwei Jahren, durch diverse Einsparungen, um fast 500KWh/Jahr herunter gegangen und trotz Wechsel zu günstigeren Anbietern bezahle ich nicht weniger.

Die Lebensmittelpreise sind in letzter Zeit auch angezogen. Gut, wir hatten lange in einer Niedrigpreisphase gelebt, unter der hauptsächlich die Landwirte gelitten haben, ob die nun aber steigenden Preise letzteren zu gute kommen, muß sich auch erst zeigen.

Kommt dann noch Nachwuchs hinzu, wird die finanzielle Situation auch nicht besser: Möchte man die Interessen seines Kindes fördern und es nicht einfach nur groß ziehen, reicht das Kindergeld auch nicht aus. Vereine, Musikunterricht, etc. sind nicht kostenlos.

Ich gehöre zum Glück nicht mehr zu den kleinen, armen Schweinen am Bau. Meine Frau und ich verdienen zusammen nicht schlecht, wir zahlen unsere Eigentumswohnung ab und trotzdem leisten wir uns, nach dem Tot des Autos meiner Frau, keinen Zweitwagen mehr. Ich fahre im Winter mit dem Zug und im Sommer mit dem Fahrrad an die Arbeit, bei 26Km einfacher Strecke. Junior geht in den Turnverein, kann die Hausaufgabenbetreuung besuchen und lernt Klavier spielen, das Instrument hat er sich selbst ausgesucht und es macht ihm Spaß, auch wenn eine Blockflöte viel günstiger gewesen wäre. :D Uns geht es soweit gut, um aber etwas für zukünftige Anschaffungen oder Reperaturen ansparen zu können, müssen wir auch aufs Kleingeld achten.

Der Mittelstand schrumpft und die, die sich heute tatsächlich noch für Modellbau als Hobby entscheidet, haben nicht mehr soviel Geld und Zeit dafür übrig. Je nach Sparte kommen zu der Anschaffung auch noch Kosten für Ersatzteile hinzu.

Der Trend zu RTR hält weiter an. Kaum jemand setzt sich heute noch stundenlang in den Keller, um in mühevoller Kleinarbeit ein Modellschiff zu bauen. Was von den großen Modellbauhändlern noch übrig ist, bietet daher kaum noch Bausätze an. Der Trend zu sauberen Händen ist nicht nur im Berufsleben zu beobachten.

Im Mainstream der RC-Autos gibt es kaum noch Innovationen, die das "haben will" Gefühl aufkommen lassen, statt dessen bringen Hersteller, wie z.B. Tamiya, nur noch Remakes alter Modelle auf den Markt, mit denen aber auch wieder nur die alten Hasen angelockt werden, die sich diese Modelle in ihrer Jugend nicht leisten konnten. Nachwuchs wird damit eher wenig angelockt. An sonsten gibt es eine Hand voll Standardchassis mit wechselnden Karosserien.

Wenn man alles zusammen nimmt, also wenig Verdienst bei hoher Arbeitszeit in der Masse der Berufe, immer höheren Ausgaben für den täglichen Bedarf und die Mobilität, bleibt nur noch ein kleiner Teil der Bevölkerung übrig, die sich Modellbau ohne den Blick aufs Preisschild überhaupt noch leisten können. In Zeiten, in denen jeder im Ausland bestellen kann, ist es auch schwer zu vermitteln, weshalb deutsche Händler teils hohe Aufschläge auf baugleiche Produkte erheben müssen, auch die haben die selben Ausgaben wie wir! Das ist dann auch das Problem, denn in Zeiten globaler Verfügbarkeit ist man nicht mehr auf den einheimischen Zwischenhändler und Importeure angewiesen. Auch die Lieferzeit ist kaum noch ein Thema: Ich habe selbst schon donnerstags ein Ladegerät in China bestellt, das montags schon angekommen ist.

34

Sonntag, 18. März 2018, 12:01

Kann dir da nur zustimmen!
Auch gibt es mit mit der aktuellen Unterhaltungselektronik zusätzliche Möglichkeiten sein Geld auszugeben, welches halt dann nicht mehr für´s Hobby zur Verfügung steht.

Vielleicht ändert sich das Lohnniveau ja in Zukunft noch mal etwas positiver für den normalen Malocher, so das es dann auch wieder mehr Modellbauläden gibt...hoffen kann man ja...
My Cars:
Conrad Monster Devil aka GS-Racing SUT
Jamara Heart Attack@ Rex Legend 28- 8RT now goes Rally Game
Team Losi LST XXL@ Picco X28
HPI MT2 18ss+ @OS18TZ
TT EK-4 unlimited
Traxxas Revo 2.5@ Picco 26max JL Red dot

35

Sonntag, 18. März 2018, 18:31

ich bin nach wie vor der meinung, dass es sich um einen "geiz ist geil" boom handelt. grundsätzlich muss sich jeder die frage stellen, was er bereit ist für ein produkt auszugeben - auf der anderen seite muss sich der verkäufer darüber im klaren sein, was er an seinem produkt verdienen möchten, ABER auch, was ein angemessener marktpreis für sein produkt ist.

zum einen sind wenige dazu bereit mehr auszugeben, um ein speziellen USP (z.B. made in Germany, besondere marke, gefühl von lifestyle) zu unterstützen, auf der anderen seite ist es vielerorts einfach nicht mehr notwendig. ein großteil der produkte des täglichen lebens werden in fernost produziert und hier nurnoch vermarktet - dies hält auch an, nur verlagern sich die orte (was früher china war ist nun vietnam oder die philipinen, gestern noch indien ist heute cambodia). hinzu kommt, dass durch die moderne kommunikationswege so einfach ist im ausland zu bestellen wie noch nie. vom smartphone aus bestellt, mit paypal bezahlt, durch dhl geliefert. der aufwand ist der selbe, als ob man im nationalen versandhandel bestellt.

der einzelhandel selbst wird schrumpfen, soviel ist mal klar. ähnlich wie bei otto / quelle / neckermann ist hier der zenit einfach überschritten. wenn ich heute bestelle, morgen früh geliefert wird und ich dann auch noch 2 wochen lang gratis zurücksenden kann, quetsche ich mich nicht samstags in ein überfülltes einkaufszentrum, verbringe stunden im stau einer überfüllten großstadt und stresse mich dann auch noch im nachgang mit angestellten, die mir nur einen gutschein für die von mir zurückgebrachte ware bringen wollen.
lesen, verstehen, anwenden:

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