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s.nase

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Mittwoch, 7. Dezember 2011, 05:46

ServerNetzeil Umbauen(dps-800gb)

Ich hab mich jetzt auch entschlossen an einem ServernetzteilUmbau zu wagen. Sind ja gebraucht schon sehr günstig zu bekommen, und es nutzen Sie ja auch schon einige hier im Forum als Spannungsversorgung für ihre Ladegeräte.

Also hab ich mir mal drei DPS-800GB besorgt, und mußte gleich feststelen das nur eins der drei Netzteile funktioniert. :aerger: Die Netzteile sind zwar schön klein und kompakt, aber das macht sich auch in der "Wartungsfreundlichkeit" bemerkbar. Ohne die Dinger vollkommen auseinander zu löten, kommt man praktisch nirgens vernüftig ran. Ich konnte das Problem aber wenigstens schon mal etwas eingrenzen, und bin auf die StandbyStromersorgung gekommen. Ist halt ein typisches Problem bei manchen ServerNetzteilen. Meistens läuft im Server ein Netzteil nur für die Redundanz im Standbybetrieb mit. Da der Lüfter aber bei Standby nicht im Betrieb ist, überhitzt das Netzteil schon im Standby. Wenn ich mir eine Entlöthilfe zum auslöten der Leiterplatte gebastelt habe, werd ich es nochmal probieren den Fehler genau zu finden.

Gebrauchte ServerNetzteile sollte man sich also möglichst nur kaufen, wenn sie auch auf Funktion getestet sind. Auf Empfehlung hin hab ich mir dann noch zwei Dell 7000679-0000 Netzteile besorgt, war dann aber sehr überrasch von der Größe der Dinger. Sind ja gut doppelt so groß wie die dps-800gb. Aber dafür kommt man überall gut ran, was das Isolieren und neu Verbinden des Schutzleiters ungemein erleichtert. Das mit dem Schutzleiter ist nötig, damit man auch zwei von den Netzteilen in Reihe miteinander koppeln kann, um auf eine höhere Ausgangsspannung zu kommen. Die ServerNetzteile arbeiten ja nur mit 12V, und 24V sind da für große Ladegeräte schon nötig.

Es gibt im Netz auch Umbauanleitungen, wo man den Schutzleiter am zweiten Netzteil vollkommen abtrennt. Das finde ich aber bei 220V sehr gefährlich. Schließt man nur den 220V Wechselspannngsteil des Netzgerätes am Schutzleiter an, liegt die kapazitive Spannung des Trafo auf dem MetallGehäuse(etwa 100V/1mA). Ist also nicht ganz so einfach wie ich zuerst gadacht habe. Ziel ist es, die Hochspannungs- und NiederspannungsSeite mit dem Schutzkontakt zu verbinden, ohne das es beim Verbinden der beiden 12V Netzteile zu einem 24V Ausgang anfängt zu braten. Ne Lösung dafür hab ich schn im Kopf, aber die muß ich auch erstmal testen.

Wie habt ihr das mit dem Schutzkontakt gemacht? Und gibt es bei dem Dell 7000679-0000 ne Möglichkeit die AusgangsSpannung etwas an zu heben? Welche Kontakte muß ich brücken, damit das Dell 7000679 einschaltet?

hier nochmal ein Größenvergleich v.l.n.r.: DPS-800GB, Dell 7000679, HP DPS-600PB, Dell AA23300
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  • DSC02416.jpg
  • DSC02417.jpg

2

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 07:40

Hallo s.nase,

ich finde den Bericht toll, obwohl es derzeit noch nicht viel zu sehen gibt :rofl2:

Aber ein paar Fragen hätte ich noch.

1. Warum verwendest du Servernetzteile und nicht normale PC Netzteile, die wahrscheinlich deutlich günstiger sind?

2. Nachdem du geschrieben hast, dass die Servernetzteile nur 12V liefern, wird auch kein belasten der 3V Schiene notwending sein, oder gibt es die doch?

3. Warum muss der Schutzleiter miteinander verbunden werden, wenn man die Geräte in Reihe schalten will?

4. Wenn du den Schutzleiter bei einem Gerät komplett weg lässt, kann es ja auch passieren, dass du die vollen 220V Volt am Gehäuse hast. Also die Spannung vor dem Trafo. Also sollte man das wirklich nicht machen.

5. Welches Ladegerät und welche Lipos willst du dann im Endeffekt betreiben und welchen Ladestrom willst du erreichen?


Ich hoffe, ich löchere dich nicht zu viel :rofl2:

Gruß

3

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 08:35

4 Stück von dem Dell Dell 7000679 verrichten im Moment sauber Ihren Dienst.

Es gibt zwei Möglichkeiten das Netzteil zu starten
Bei den älteren braucht man 3 Pins
Bei den neueren nur 2 Pin zu brücken (oder Schalter rein)
Siehe Bilder unten

Da ist auch ein Bild, welches Poti die Spannung anhebt.
Allerdings kommt die OVP Sicherung recht schnell zum tragen
Bei 13,8 Volt ist meist schluß und das NEtzteil geht nach ca. 60 sec aus.
Dann ist die Spannung zu hoch eingestellt....

Bei den anderen Netzteile empfehle Ich den RC Groups Thread HIER

Es gibt auch einen Netzteil Referenz Thread wo alle Umbauten gelistet sind

Siehe Hier

evlt. findet sich dort auch was für die anderen Netzteile
Mit Glück findet man auch in der Service Manuals der Server, die Pinout der Netzteile GIDF :rofl2:

Für deas HP Netzteil gibt es HIER Infos

Für das Delta DPS-800GB-A hat HIER jemand was gefunden
Siehe Post 880 und 881

Zitat

Now i found out how to start a Delta DPS800GB-A, short pin 30-31 bottom with pin 34 top, and the PSU starts.



@lifrow

Zitat

Warum verwendest du Servernetzteile und nicht normale PC Netzteile, die wahrscheinlich deutlich günstiger sind?


Weil Servernetzteile deutlich robuster sind und den Strom wirklich liefern der drauf steht. Ausserdem muß man da nicht mit Glühbirnen rummachen und Sie sind meist billiger
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  • final pinout useage.jpg
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s.nase

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4

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 20:02

Die meisten Servernetzteile haben nur einen 12V Ausgang(+ etwas StandbySpannung), so das praktisch die komplette Leistung an dem 12V Ausgang zur Verfühgung steht. Ne 3V-Last wie bei den ATX-PC-Netzteilen ist also nicht nötig. Ausserdem sind die ServerNetzteile wesendlich aufwendiger und qualitativ hochwertiger aufgebaut. Bei normalen PC-Netzteilen ist meist nur der billigste Müll drin verbaut.

Man sollte die Servernetzteile aber nie ganz ohne Last laufen lassen, da sie mit offenem 12V Ausgang dazu neigen etwas unreglmäßig zu schwingen. Bei kleineren PSU´s um die 500W ist das noch recht unproblematisch, da der eingebaute Lüfter oft schon als GrundLast ausreicht um das Netzteil sauber laufen zu lassen. Größeren PSU (etwa 1KW) sollte man am besten nur mit angestöppselten Ladegerät einschalten, damit die PSU´s nich anfangen unreglmäßig zu schwingen. Die richtige Leistungskasse sollte man sich also auch überlegen, zumal ein 1KW Netzteil auch schon ohne Last etwa 40W verbraucht. Die dreifache Leistung seines Ladegerätes sollte die fertig PSU also möglichst nicht überschreiten. Ich verwende z.B. ein iCharger 208b(24v/350W), da reichen also zwei in Reihe geschaltete 500W Servernetzteil(24V/1000W) völlig aus. Für ein iCharger 308b würde ich dann schon eher zwei 1KW PSU´s verwenden(24v/2KW). Man sollte sich ja immer die Option für ein zweites zusätzliches Ladegerät offen lassen.

Bisher ist noch nicht viel zu sehen, weil ich mich erstmal um die Auswahl der richtigen Servernetzteile gekümmert hab. Vorrangig sollen es halt möglichst kleine Netzteile sein, damit das Ganze auch einigermaßen transportabel bleibt. Deshalb hatte ich auch zuerst das DPS-800GB im Auge. Aber wie ich mitlerweile auch im Netz schon öfter gelesen habe, sind die DPS-800GB sehr anfällig für den schon ober beschriebenen StandySpannungsDefekt(WärmeProblem). Mit gebrauchten DPS-800gb ist also leider kein Blumentopf zu gewinnen. Die zweite Bedingung war, das die Netzteile schon eine Lüfterdrehzahlsteuerung eingebaut haben, damit sie im TeilLastbetrieb nicht so ein Krach machen. Laut Outlaw haben die Dell 7000679 eine Lüftersteuerung. Ich habe aber wohl die ältere Version(ohne SpannungsPoti) erwischt, und da muß ich erstmal testen ob die Temperaturgergelt sind. Augenmerk sollte man auch noch auf die im Netz zu findenden PinBelegungen legen. Sonst muß man selber herrausfinden wie sich das Netzteil einschalten lässt. Der RC Groups Thread ist da wohl die beste Informationsquelle dafür. Mit den anderen beien HP-Netzteilen hab ich mich noch nicht genauer beschäftigt. Aber zu den gibt es ja reichlich Infos im Netz. Besonders da aa23300 ist schön klein. Damit werde ich wohl den nächsten Versuch starten.

Wenn mal nur eine PSU betreibt(12V) brauch man am Schutzleiter nicht verändern. Wenn man aber zwei PSU in Reihe miteinander verbindet, müpte man eigendlich die beiden 12V Spannungen mit einen dicken SperrDioe voneinander trennen, da es durch die Rückströme zur Überlastung kommt. So eine HochleistungsSerrDiode ist aber sehr teuer. Deshalb behilft man sich damit, das man die Schutzleiter von der 12V-Seite der Netzteile isoliert und zwischen den beiden 12V Ausgängen wieder anschließt. Dadurch liegt das GrundSpannungspotenzial vom 2.Netzteil einfach 12V höher als das vom ersten Netzteil. Die 220V Seiten der beiden Netzteile bleiben wie im Orgnalzustand ganz normal über den Schutleiter verbunden. Das geht, weil der Trafo in den Netzteilen die 220V und 12V Seite voneinader isoliert. Theoretisch würde es auch ausreichen nur bei einem Netzteil den Schutzkontakt von der 12V Seiter zu isolieren. Da man aber nicht sicher sein kann wie die Netzteile im Detail aufgebaut sind, trenne ich bei beiden Netzteilen die 12V Seite vom Schutzleiter ab und schließe den Schutzleiter zwischen den beiden 12V-Seiten wieder an. Ein Garantie ob das bei jedem Servernetzteil immer funktioniert kan ich nicht geben. Das muß man orher erstmal ausmessen und dann vorsichtig testen!

Outlaw:
Betreibst du deine Dell 679 auch in Reihe? Welche Punkte muß man auftrennen, damit der Schutzleiter keine Verbindung zu der sekundären Seite mehr hat?
»s.nase« hat folgendes Bild angehängt:
  • PSU-Reihe.PNG

5

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 20:21

Nö habe die Dell 679 Dinger noch nicht in Reihe geschaltet.

Aber die Idee mit der Sperr Diode finde Ich noch immer am besten
Und wenn man bedenkt, was ein 24V / 1000 Wat Netzteil neu kostet, dann ist die Diode wohl billiger oder ?

Im Moment befeuern die ein Graupner Ultramat 50 und Junsi 106b+
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s.nase

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6

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 00:11

Die beiden 12v Spannungen mit ner SperrDiode zu trennen bringt ja nicht. Da hab ich quatsch erzählt. Der Schutzleiter sollte man auf jeden Fall erstmal komplett von den beiden GleichstromSpannungen abtrennen(um sicher zu gehen). Dann kann man die Brücke zwischen den beiden GleichSpannungen "bedenkenlos" wieder mit dem Schutzleiter verbinden. Meiner Meinung nach ist das die einzige Methode die beiden Netzteie in Reihe zu schalten, ohne das eine kapazitive RestSpannung auf dem Gehäuse entsteht. Natürlich darf man dann aber auch keinen Kurzschluß zwischen den vier 12V Kontakten und dem Gehäuse fabrizieren, denn dabei läuft dan der gesamte Strom über das Gehäuse ab. Wenn man also dann z.B. sein Ladegerät(Alugehäuse) auf das blanke Netzteilgehäuse legt, brennt das Ladegerät ab. Aber dazu kann man ja auch das Netzteilgehäuse mit einem großen "Schrumpfschlach" isolieren so wie es auf der tjinguytech-Seite zu sehen ist.

Die beiden Dioden in meiner Skitze haben einen anderen Zweck. Im Normalbetrieb laufen sie ohne Funktion einfach nur mit. Aber beim Einschalten der beiden Netzteile schützen sie vor negativer Spannung an den 12V Ausgängen. Wenn z.B. eins der beiden Netzteile früher einschaltet, fließt der STrom nicht durch den noch ausgeschalteten 12V Ausgang des anderen Netzteils, sonder wird über die Diode geleitet. Dise beiden Dioden müßen auch nicht so unheimlich groß sein. Sie müßen ja nur den Einschltstrom des Ladegerätes kurzeitig aushalten können.

Meine beiden Dell679 haben die Rev.A01 und sind vollkommen anders aufgebaut. Beim Versuch sie einzuschalten , ekomme ich immer nur das Achtungszeichen. :gruebel: Entweder mache ich irgendwas falsch, oder die sind tatsächich auch kaput.

7

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 21:07

Am besten Du arbeitest potentialfrei, also mit fliegenden Drähten. Da kann nix schiefgehen.

Zerlege die beiden Kisten gründlich und schau zuerst mal, wo der gelb/grüne Draht (Schuko) hingeht. Der darf nur am Gehäuse angeschlossen sein und sonst nirgendwo. Meist ist der noch mit der Platinenmasse verbunden.

Hast Du nur einen Stecker drin, musst Du beide Gehäuse über einen Draht verbinden. Laufen beide NT's am Netz, ist das egal.

Primäre und sekundäre Platinenseiten genau begucken, was da miteinander verbunden ist.

Aufpassen mit den Platinenmassen, die müssen auf einem Potential liegen, sonst gibt es Brummschleifen.

Genaue Zeichnung machen und danach alles durchmessen.

So schwer kann das nicht sein.

Die kritische Phase ist der Start. Da können die Kondensatoren unterschiedlich geladen sein. Da fließen dann schon mal Ausgleichsströme.

Ein Kurzschluss dürfte eigentlich nicht auftreten.

mfg
:thumbsup: Ich fahre nicht schnell, ich fliege nur tief! :thumbsup:

8

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 22:51

Um Gottes willen nase, jetzt sehe ich erst Deine Skizze. :dumguck:

Bloß nicht! :gagga:

Nummerier erst mal alle Verbindungspunkte durch, dann sehen wir weiter. :cool:

mfg
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s.nase

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9

Freitag, 9. Dezember 2011, 00:01

Hast du auch ne Begründung für dein "Bloß nicht", die du mir verraten kannst?

Da ich die Dell 679 nicht gestartet bekomme(warum auch immer), und von den DPS-800GB nur ein funktionierendes habe, werde ich mich erstmal den beiden Dell A23300 zuwenden.

Gehäuse und PrimärSeite bleiben mit dem Schutzkontakt verbunden, Die SekundärSeite isoliere ich vom Gehäuse(Schutzleiter) mit vier IsolationsScheiben(Kreise)
»s.nase« hat folgendes Bild angehängt:
  • Dell-aa23300.jpg

10

Freitag, 9. Dezember 2011, 08:05

Na, Dein linker Pluspol liegt doch direkt am Schuko. Dadurch ist das linke NT praktisch kurzgeschlossen. Das kann doch nicht funktionieren.

Grundsätzlich erst mal alle Platinen gegenüber dem Gehäuse isolieren. Kein einziger Punkt auf den Platinen darf Kontakt zum Schuko haben.

Auch den AC Teil nicht an Schuko legen und beten, dass AC und DC Teil galvanisch getrennt sind.

Schuko nur an's Gehäuse!

Für die Stromversorgung nur ein Kabel nehmen und aufgabeln. Es gehört nur ein Stecker in die Dose.

mfg
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11

Freitag, 9. Dezember 2011, 10:19

Den Hochspannungsteil vom Schutzleiter zu trennen, wiederstrebt ja schon dem gesunde Menschenverstand. Ganz zu schweigen vom VersicherungsSchutz. Aber da muß jeder selber wissen, wie hoch die eigene Risikofreudigkeit ist. Ich werde mir so eine Gefahrenstelle jedenfalls nicht in die Wohnung stellen. Bei mir bleibt der Schutzkontakt am Hochspannungsteil dran!

Die GleichspannungsSeite hängt doch bei mir nicht mehr am Schutzkontakt dran, das hab ich doch isoliert. Also fließt auch kein Strom vom Pluspol in den Schutzleiter ab. AC und DC Teil sind galvanisch getrennt, sonst könnte ich ja auch nicht die RestKapazität(81pF) des Trafos messen. Und genau diese Restkapzität des Trafos hinterlassen unter Last bis zu 110V auf den Gehäusen. Das sind zwar nur wenige µA, aber die reichen schon aus um einem Microcontroller zu rösten. Um die 110V von den Gehäusen wieder abzuleiten, kommt bei mir der Schutzleiter an die Brücke zwischen den beiden freihängenden Gleichspannungen wieder dran.

Praxistest mit einem Netzteil(mit potenzialfreier Gleichspannung) war auch schon erfolgreich. Egal ob ich nun das potenzialfreien Plus oder Minus mit dem Schutzleiter verbinde, das Netzteil bringt seine volle Leistung und die 110V auf dem Gehäuse sind verschwunden. Entgültige Test mit zwei in Reihe verbundenen Netzteilen folgt in Kürze.

Gerade bin ich noch dabei, die Lautstärke des Dell AA23300 etwas zu dämpfen. DIe beiden gegenläufigen Lüfter machen mir schon im Standbybetrieb zu viel Lärm. Die interne Lüftersteuerung lässt leide nur "zu laut" oder "sehr laut" zu. Einen der beiden Lüfter abklemmen, bringt auch nicht viel Besserung und die Steuerung fängt wegen dem fehlendem Tachosignal auch an zu mekkern. Ich hoffe es funktioniert mit einem passenden Vorwiderstand. Der Luftdurchsatz ist auf jeden Fall mehr als ausreichend, wenn man das Gehäuse richtig abdichtet.

12

Freitag, 9. Dezember 2011, 13:06

Wie bei Dir 110 V an's Gehäuse kommen, ist mir ein Rätsel. Die haben da einfach nix zu suchen und müssen deshalb auch nicht abgeleitet werden.

Deine Skizze widerspricht sich irgendwie mit Deiner Beschreibung. Ich blick da nicht ganz durch.

Ich habe noch nie davon gehört, dass man einen Schuko an eine Hochspannung anschließt. Aber das musst Du schon selber wissen. Ich würde jedenfalls jedem davon abraten!

mfg
:thumbsup: Ich fahre nicht schnell, ich fliege nur tief! :thumbsup:

13

Freitag, 9. Dezember 2011, 13:12

Zitat

Original von s.nase

Da ich die Dell 679 nicht gestartet bekomme(warum auch immer), und von den DPS-800GB nur ein funktionierendes habe, werde ich mich erstmal den beiden Dell A23300 zuwenden.


Du hattest ja kein Poti für die Spannung ?
Hast du beide Versionen probiert ? 2pins und 3 pins ?

Mit 3pins gehen alle meine irgendwann aus, mit 2 pins laufen sie.
evtl. musst du die 3 pins nutzen

Tante Edit

Hier jetzt mal lesen

Nochmal Tante Edit

[URL=http://forum.mysnip.de/read.php?567,289743,page=1]3KW 57/114 Volt Netzteil / Lipo Lader [/URL]
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »outlawrc« (9. Dezember 2011, 13:36)


s.nase

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14

Freitag, 9. Dezember 2011, 14:48

Der Schutzkontakt ist dazu da, bei einem Kurzschluß die Hochspannung nicht über den Benutzer abzuleiten, sondern über den Schutzkontakt(geringere Widerstand). Gleichzeitig überwacht der Personenschutzschalter in deinem Sicherungskasten, wie viel Strom durch den Schutzleiter fließen, und trennt die Phasen schon ab einer sehr geringen Stromstärke. Der Sicherungskasten löst dann nicht erst aus, wenn du oder das Netzteil schon zu Kohle verschmort ist, sondern sofort wenn ein kleiner Fehlstrom durch den Schutzkontakt fließt. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit für einen größeren Schmorbrand im Netzteil oder in deinem Finger extrem verringert. Wenn du den Schutzkontakt nicht an die Schirmung der HochspannungsSeite mit anschließt, kann er auch nicht seine Funktion erfüllen und das ist brandgefährlich oder sogar lebensgefährlich. Wenn du den Schutzleiter nur an das Gehäuse kontaktierst, mußt du schon ne Hand voll Nägel in dein Netzteil schmeißen, bevor der SicherungsKasten reagieren kann. Wenn dir das egal ist oder es nicht besser weist dann ist das deine Sache, aber empfehle solchen Murkst nicht auch noch weiter. :gagga:

Entschuldige meine Predicht, aber das mußte ich an dieser Stelle auf jeden Fall loswerden. Denn es soll ja auch immer noch Leute geben die alles glauben was geschrieben steht oder in der Glotze läuft.

An dem Dell 679 hab ich alles ausprobiert; 2Pin und 3Pin, vor und nach dem Netzanstecken,mit und ohne Last... hat immer das gleiche Ergebniss: die Fehler LED geht an. Ich denk mal die sind einfach kaput, und auf Fehlersuche hab ich bei dennen keinen Bock.

Ich hab aber den StandyFehler in den DPS-800GB gefunden, und eins von den beiden kaputen wieder hin bekommen. Dem 24V/2KW Netzteil im TetrapackFormat steht also nichts mehr im Wege.



Die ElektromobilFahrer wollen ja ihre Akkus direkt ohne Ladegerät dazwischen, mit dem Netzteil laden. Die brauchen also eine einstellbare Ladestrombegrenzung. Das ist nochmal wesendlich aufwendiger(Software) als unsere Stromversorgung die nur den orgnalen Überlastschutz braucht. Interessant an dem 3kw-Netzteil ist aber die "frei" wählbare Ausgansspannung. Aber so ein 3KW-NT ist mir zu unhandlich und zu schwer. Und der Einshaltstrom ist sicher auch ein Problem

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »s.nase« (9. Dezember 2011, 15:09)


15

Freitag, 9. Dezember 2011, 15:30

Zitat

Original von s.nase
24V/2KW Netzteil im TetrapackFormat steht also nichts mehr im Wege.


:rofl2:
BL Motoren sind "Grün"

16

Freitag, 9. Dezember 2011, 16:47

Ich weiß ja nicht, wo und wann Du mal Elektrik/Elektronik gelernt hast. Ich habe jedenfalls am Gehäuse noch nie einen gewischt gekriegt und kann mit dem Erddraht auch richtig umgehen.

Eine Fehlstromschutzschaltung habe ich übrigens nur im Bad. Ansonsten gehen über die Lampenschirme die vollen 16A und ich denke, dass ist in jedem Altbau so.

Ich weiß auch nicht, was Du unter Schirmung genau verstehst. Kann mir auch völlig egal sein. Von mir aus kannst Du Dir die Hose mit der Kneifzange anziehen oder mit der linken Hand in die rechte Hosentasche fassen. Auch das funktioniert natürlich.

mfg
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shortyheckschleuder

unregistriert

17

Freitag, 9. Dezember 2011, 17:54

Ich hatte mich ausgehend von diesem Thread auch mal mit jemanden unterhalten der ziemlich viel Ahnung in die Richtung hat.
Als ich gefragt hatte wie man sich des Schutzkontaktes elegant entledigen kann, da er ja nicht gebraucht wird, meinte er auch "einfach weglassen".
Es müsste doch aber auch gefahrenlos für den Anwender gehen wenn man den SchuKo einfach ans Gehäuse schließt.
Gefatscht bekommst du ja dann nur einen wenn du geerdet bist oder einen Weg bieten kannst den Strom schneller durch deinen Körper zu leiten als durchs Metall, wenn ich richtig liege.

Wenn das nicht der Fall ist, dann bitte korrigieren.

18

Freitag, 9. Dezember 2011, 19:23

Zitat

Original von shortyheckschleuder
Es müsste doch aber auch gefahrenlos für den Anwender gehen wenn man den SchuKo einfach ans Gehäuse schließt.
Gefatscht bekommst du ja dann nur einen wenn du geerdet bist oder einen Weg bieten kannst den Strom schneller durch deinen Körper zu leiten als durchs Metall, wenn ich richtig liege.

Genau das meinte ich eben. Du hast es wenigstens voll begriffen!

Man soll bei Metallgehäusen den Schuko natürlich nicht weglassen, sondern an dieselben schrauben.

Es sollte aber kein einziger Platinenpunkt auch noch auf Schuko liegen.

Sollte die 220V Phase einmal aus Versehen Kontakt zum Gehäuse haben, was in einer sauber aufgebauten Schaltung niemals passieren kann, so fliegt eben die Haussicherung raus. Wem das zu heftig ist, der soll sich halt einen Fehlstromschutz einbauen. Die gibt es auch für den µA-Bereich.

Es gibt auch noch die Möglichkeit Kunststoffgehäuse zu nehmen, die innen mit Alufolie ausgelegt sind. Dann braucht man wirklich keinen Schuko.

mfg
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s.nase

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19

Freitag, 9. Dezember 2011, 23:55

PersonenSchutzSchalter sind mittlerweile im ganzen Wohnbereich vorgeschrieben! Ist der Schutzkontakt nur mit dem Gehäuse verbunden, reagiert der Personenschutzschalter nur, wenn ein Kurzschluß zwischen Gehäuse und Leiterplatte ensteht(was praktisch nur in den sellsetsten Fällen auftritt). Ohne Schutzschalter reagiert der Sicherungskasten erst ab einem sehr großen Stromstärke(je nach Sicherungsgröße bei 6-16A). Brennt auf der Leiterplatte irgendwas durch, merkt der PersonenSchutzschalter das nicht, wenn der Schutzkontakt nicht mit ihr verbunden ist. Die Sicherungen lösen dann erst aus, wenn ihre STromSchwelle erreicht wird(Brandgefahr). Brennt z.B. die Trafoisolierung durch, liegt die Hochspannung auf deinen GleichspannungsKabeln, und wird erst von der internen Sicherung abgetrennt wenn die Stromschwelle(6-10A) erreicht wird. Ist der Schutzkontakt mit der Gleichspannungsbrücke zwischen den Gleichspannungen der beiden Netzteile verbunden, löst der Personenschutzschalter schon bei wenigen mA Hochspannung auf den Gleichstromkabel aus.

Die 110V/1mA enstehen durch die Restkapazität des Trafos, und liegen nur auf dem Gehäuse an wenn die HochspannungsSeite mit dem Schutzkontakt abgesichert ist. Sobald mand die GleichspannungSeite auch über dn Schutzkontakt abgesichert hat, sind die 110V auf dem Gehäuse auch weck.

Aber du kannst ja machen wie du es für richtig hälts, solange du nicht anderen damit Schaden zufügst.

20

Samstag, 10. Dezember 2011, 03:52

Tut mir leid nase, aber ich lebe jetzt seit über 60 Jahren ohne PersonenSchutzSchalter und ich lebe gut damit!

Mein Sicherungskasten ist mir eine einzige Last, da die Magnetspulen mit der Zeit träge werden und die Sicherungen dann entweder unkontrolliert rausfliegen oder gar nicht mehr ansprechen.

Was der Schutzkontakt merkt oder nicht, ist mir letztendlich doch scheißegal.

Wichtig ist für mich nur, was die Schmelzsicherungen auf meinen Platinen sagen und die sagen mir einfach, wenn der Strom zu hoch wird, wird die Verbindung eben gekappt.

Das gilt übrigens auch für die Trafoisolierung, da bei mir die Trafokerne am gelb-grünen Draht hängen.

Meine Trafos haben übrigens keine Restkapazität, die haben höchstens eine Phasenverschiebung. Außerdem sollte man wegen der Magnetstreuung immer nur Ringkerntrafos einsetzen.

Aber lassen wir das Thema hier jetzt mal ruhen.

Bau Dir Deinen Schisko jetno doch nach Deinem Gusto um und gut ist. Beachte dabei aber streng die Umbauanleitung!

Ich kaufe mir lieber ein entsprechend fertiges NT und habe die Probleme garantiert nicht!

mfg
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