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Mittwoch, 24. Februar 2016, 20:00

Traxxas X-MAXX Erfahrungsaustausch!

Hallo zusammen, da der X-MAXX inzwischen ja hier erhältlich ist, starte ich hier einfach mal einen kleinen "Erfahrungsaustausch-Thread".

Ich hatte den X-MAXX gleich Anfang November vorbestellt, da ich eigentlich genau auf sowas gewartet habe. Einen großen Brushless-Monstertruck der aber vom Gewicht her noch "handelbar" ist. -> Man beim Tragen keinen Bandscheibenvorfall befürchten muss. ^^

Das Warten zog sich dann doch etwas hin ... angekündigt 21. Dez 2015 und nun hab ich ihn endlich bekommen (letzte Woche). Zuvor habe ich natürlich im Traxxas Forum genügend darüber gelesen und mich deswegen gleich gegen den Stockregler entschieden.
Was habe ich verändert:
- Mamba MonsterX Regler mit CapPack
- Externes CC 10A BEC
- 6mm LMT Stecker
- Traxxas Funke mit TSM raus und meine Futaba 4PKS rein
- Wärmeleitpaste unter den Kühlkörper vom Motor (Danke an Lizard für den Tipp)
- Lüfter über den Kühlkörper.
- 18-er Traxxas Ritzel
- 2x 3s 8400mAh SLS Lipos

So, nun heute der erste Fahrtest. ..... Erwartet habe ich irgendwie alles Mögliche, nach dem ganzen Lesen der diversen Negativthreads im Internet. -> zu langsam -> Motor zu heiß -> Regler überfordert -> Slipper geschmolzen -> obere Querlenker gebrochen usw........

So, nun mein Eindruck nach dem ersten Test:
Schön leise, sehr gute Beschleunigung, auf Wunsch auch Wheelies, gutes Lenkservo (Kraft/Geschwindigkeit), sehr angenehmes Fahrverhalten, sehr gute Dämpfungseigenschaften, sehr gute Flugeigenschaften, sehr griffige Reifen, angenehme zum Modell passende Endgeschwindigkeit (Schnell aber nicht übertrieben), wenig Dreck im Innenraum nach dem Fahren.

Nach ca 15 Min hab ich mal die Temperaturen nachgemessen: Am Motorgehäuse 36°C, Kühlrippen Regler 28°C (bei 2°C Außentemperatur). Ich habe am Regler nichts begrenzt (Torque/Punch) und war deswegen echt überrascht, dass die Temperaturen nur ca 30K über der Umgebungstemperatur waren.

Im Ami Forum schreiben viele von Temperaturproblemen, sei es am Motor, oder auch am MMX, dies kann ich nach meinem ersten Test nicht bestätigen.

Zwei leichte Mininegativsachen hab ich trotz alledem: Bei einem von mehreren Überschlägen ging die Karo ab... das ist noch verbesserungswürdig, ein Dämpfer verliert etwas Öl nach der ersten Fahrt. Aber das betrachte ich dann doch als "Jammern auf hohem Niveau".

Fazit bis jetzt: Gutes Auto, das auch noch z.T. genial durchdacht aufgebaut ist (sehr schrauberfreundlich)

Werde ab und an Berichten wenn es was neues gibt und würde mich freuen wenn hier noch einige andere X-MAXX Fahrer ihre Erfahrungen posten.

Grüße Berthold

Rhylsadar

RC-Independent Crew

Beiträge: 4 703

Wohnort: Schweiz

Verein: Vorstand

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Mittwoch, 24. Februar 2016, 21:18

schon mal interessant die ersten eindrücke. :thumbup: wohltuend sachlich geschrieben und vor allem mal von jemandem der gewisse referenzpunkte hat und nicht den x maxx als "einstiegs rc car" gekauft hat und dann im forum "berichtet" (häufig im traxxas forum). nichts gegen neueinsteiger. tolle sache. aber die "informationen" die geliefert werden sind dann halt mit einer gewissen vorsicht zu geniessen.

mal sehen wer sonst noch hier was beisteuern kann.

mich juckts ja auch ein wenig im gasfinger.... hätte an sich einen max6 bereit. naja mal sehen... :whistling:

greets
rhylsadar
Exercitatio artem paravit

Jeder Kommentar ist immer nur meine Meinung.

"make plans. life happens!"
SLOW down! Take it easy!

rhylsadar at youtube (8-tung oldschool pre gopro zeitalter....)
schweizer rc forum: rc world

3

Mittwoch, 24. Februar 2016, 22:45

Danke für den ersten Bericht. Das mit den undichten Dämpfern habe ich jetzt schon sehr oft gelesen.

4

Mittwoch, 24. Februar 2016, 23:15

Ich habe den x-maxx auch im November vorbestellt und vor gut 2 Wochen bekommen.
Vor der ersten fahrt hab ich den Castle 2028 lüfter am Motor befestigt.

Positiv ist das fahrverhalten,geschwindigkeit für die grösse und der grip der räder.

Negativ fand ich,das nach 10 min fahrt in nasser wiese das vordere diff knack Geräusche von sich gab.
wohlbemerkt nur sporadisch und beim durchfahren von pfützen in der wiese.

hab dann abgebrochen und erstmal zerlegt.

Am triebling des vorderen diffas hab ich 0,3mm und am hinteren 0,2mm geshimmt.
in beiden diffs befand sich nur eine pfütze difföl,diese reichte grade so das alle Zahnräder feucht waren.

nach befüllen und shimmen dann die nächste fahrt,diese verlief dann ohne Probleme.

ich hab bisher 3 akkusätze durch,fahre 4 stück fleureon 3s 5500 35c gleichzeitig, sind dann 11000ah.
Damit waren im tiefen Schnee 20 min Fahrzeit drin bis der regler bei 3,75v auf 50% zurückregelte.
In der wiese sind damit 45 min Fahrzeit drin.

werde weiter berichten :thumbup:
zu viele zum auflisten :thumbsup:

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Donnerstag, 25. Februar 2016, 15:47

Hi zusammen, ^^
... ich habe nach Quattro`s Post gleich mal das hintere Diffgehäuse aufgemacht und nachgesehen, ob man da bei meinem was shimmen müsste. Hab jetzt bei meinem nicht den Eindruck. Werde aber sicherheitshalber mal welche bereit legen.
(es ist übrigens eine Freude, wie schnell und problemlos man die Diffs und den Triebling herausbekommt)

Ich hab noch vergessen zu erwähnen, dass ich die Motorverstellung mit den Pins eigentlich genial finde, jedoch musste ich feststellen, dass das Ritzelspiel beim 15-er Stockritzel ok war, als ich jedoch das 18-er einbaute und die Pins in die dafür vorgesehen Löcher steckte musste ich feststellen, dass das überhaupt nicht ok war. Das war deutlich zu stramm, absolut kein Spiel und sogar im Gegenteil, es ging etwas schwergängig. (habs es mehrfach versucht und überprüft, ob es an mir liegt,... ne,... ging einfach nicht) Also habe ich mir aus ca 1,0 mm starkem "Lochplattenkunststoff" eine komplette "Unterlegeplatte" ausgeschnitten und unter die Motorhalterung gelegt. (So dass die Pins und die 4 Motorbefestigungsschrauben durch die Löcher der Platte gehen). Nun hat das Ritzel rundrum minimal Spiel, alles läuft leicht und leise.

@Rhylsadar, tja wenn man nen Regler übrig hat, sollte man dazu unverzüglich immer das passende Auto drumrum kaufen ^^

Grüße Berthold

6

Donnerstag, 25. Februar 2016, 18:30

das mit der motorhalterung sind keine guten nachrichten, aber irgendwie habe ich sowas schon befüchtet.

7

Donnerstag, 25. Februar 2016, 20:31

Hi,
@Soundmaster, das ist an für sich nicht so tragisch, denn man kann das Ritzelspiel auch ohne die Stifte manuell stufenlos einstellen. So wie ich es jetzt gelöst habe, ist es halt praktisch, denn bei Wartungsarbeiten, wenn ich den Motor ausbauen muss, ist es nicht mehr nötig das Ritzelspiel jedes Mal neu einzustellen. Jedoch denke ich, dass so manch einer mit 18-er Ritzel unterwegs ist, bei dem das dann alles etwas zu stramm sitzt, weil er sich auf die Pins verlässt.

Grüße Berthold

8

Donnerstag, 25. Februar 2016, 20:37

Kroker: Hast Du einen Kabelbinder oder was anderes um den Kühlkörper gemacht? Bei meinem recht dicken 'Spezialkabelbinder' musste ich leicht am Chassis feilen damit das mit 16/54 noch passte, sonst stand der Kabelbinder links am Chassis an und es passte nicht. Hab auch zuerst nicht gemerkt das es daran lag, weil es sich irgendwie so anfühlte als ob der Motor richtig drin war (also kein Gekippel oder so), aber er war halt etwas weiter rechts und zu nah am HZ dadurch.


Kann selbst noch nicht viel berichten, habe erst einen Akku durch. Dabei aber trotz ordentlicher Sprünge und Crashs nichts kaputt gegangen ausser einer herausgerissenen Schraube am Rammer. Die liess sich aber wieder reindrehen und packte seltsamerweise auch noch gut. Ansonsten ist der Slipper wohl nass geworden und dadurch durchgerutscht (hatten andere auch von berichtet). Da aber der Akku fast leer war und ich dachte es sei was kaputt habe ich dann aufgehört zu fahren. Die Frage ist, ob der sich dann von seiner eigenen Hitze wieder trocknet mit ein paarmal ordentlich Gasgeben? Keine Ahnung, andererseits mir aber auch nicht so wichtig, bin eigentlich nicht so der Schlechtwetterfahrer.

Achja, die Radlager und auch eins am Diff waren ziemlich fertig nach der Fahrt. Keine Ahnung ob das am Wasser und Dreck lag? Bin schon ordentlich durch tiefe Schlammpfützen gefahren.

Fahr- und Flugverhalten ist gut für meinen Geschmack, auch ohne TSM (glaube ich Trottel habe den TSM Empfänger aus Versehen verpolt und damit gegrillt, jedenfalls kam aus dem Gas Kanal kein Signal mehr heraus...).

Laufzeit, Temperatur, Beschleunigung, etc. kann ich noch nicht wirklich sagen, hatte den Drehmomentlimiter des Mamba X zu stark begrenzen lassen, daher hatte ich nach 40min noch 22.5v in den 2x 6s 5000 Turnigy HD. Aussentemp waren 7 Grad, dabei ist der Motor nicht über 38 Grad gegangen und dümpelte meist so bei 33 bis 35 herum. Kühlkörper mit Wärmeleitpaste und fettem Kabelbinder befestigt und 60x60x15 24v Lüfter drauf.

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Donnerstag, 25. Februar 2016, 21:06

Hi Lizard Danke für den Hinweis mit dem Kabelbinder,
ich hab mit einen relativ dünnen Kabelbinder den Kühlkörper fixiert, das passt soweit. Aber du hast recht, das macht trotzdem eventuell den 1mm aus. Also muss ich da meinen obigen Post revidieren, .... somit könnten die Pins wohl auch bei dem 18-er Ritzel passen und man müsste an der entsprechenden Stelle einfach etwas an den Kühlrippen feilen wenn man einen Kabelbinder benutzt.

Ich bin auch bei relativ feuchten Bedingungen unterwegs gewesen. Bei Fahrzeugen bei denen ich weiß, dass ich im Matsch und Schnee unterwegs sein werde, mach ich inzwischen immer gleich vor der ersten Fahrt eine großzügige rundum "Fett- und Ölkur" an allen Lagern, CVDs und Pin/Knochen-Verbindungen. Das zieht zwar Staub und so an, aber das wirkt sich meiner Meinung nach nicht so zerstörerisch aus wie Wasser. Das bewahrt mich inzwischen vor nässegeschädigten Lagern.

Grüße Berthold

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Freitag, 26. Februar 2016, 19:51

ein paar Bilder wären top...
Team C T8Te~Xerun 150A ESC~Orion VST2 Pro 1900KV ~Absima ACS-1622~7200mAh 50C Lipo

Sanwa MX-V

Lack & Lexan

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Freitag, 26. Februar 2016, 20:42

Das Problem an der Sache ist das Traxxas Fahrzeuge zwar als Wasserdicht angegeben werden aber angesehen von der Elektronik eher Wasserscheu sind ;)

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Freitag, 26. Februar 2016, 21:04

Hmm. Das ist blöd. Naja, werde eh nicht mehr ganz so viel durch Wasser fahren glaube, die Reifen sind immer noch nicht ganz trocken nach zwei Wochen ...

Hab jetzt die exponierten Lager mit klebrigem zähen Fett eingeschmiert, Gummitüllen auf den Diffausgängen und Trockenschmiermittel auf den CVDs, mal schauen wie das wird.

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Freitag, 26. Februar 2016, 21:08

Wenn ich Wasserfahrten mache klebe ich die Felgenlöcher vorher zu ;)

Um das Wasser komplett rauszubekommen könntest du auch zwei gegenüberliegende Löcher im die Mitte der Lauffläche machen zb. Mit Lötkolben und dann ordentlich drehen lassen. Musst halt aufpassen das du die Einlagen beim punktieren nicht mit erwischst.

Man kann auch die Kugellager mit Fett füllen. Ausserhalb des Lagers schafft es nur bedingt abhilfe, aber besser als nichts.

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Samstag, 27. Februar 2016, 14:18

^^ Hi, Bilder sind nicht besonders spannend, irgendwie sehen ja alle X-MAXXse gleich aus ^^

Heute wieder zwei Akkus gefahren, weiterhin alles absolut im grünen Bereich (Temperaturen so wie beim letzten Mal) obwohl ich nun doch schon heftiger unterwegs war. Viele Sprünge jedoch nicht mehr als 6-7m weit und nie über 1,5m hoch. Wobei ich auch zwei echt total versemmelt hab :S . Taste mich mal langsam ran (nicht dass ich ein Ersatzteil brauche, welches in Europa noch nicht lagernd ist ^^ )








Grüße Berthold

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Samstag, 27. Februar 2016, 19:14

War heute zum zweiten mal fahren, wieder auf der BMX Bahn. Übersetzung auf 16/50 geändert uns die Torque Control auf 12 gestellt. Schon besser, Beschleunigung gut, macht Wheelies. Endgeschschwindigkeit könnte aber ruhig noch ein wenig höher sein. Seltsamerweise blieb der Motor diesmal trotz ca. 3 Grad höherer Aussentemperatur (11 Grad) kälter als beim letztenmal, war immer zwischen 32 und 35 Grad über den Tempsensor gemessen. Kühlköper war mit der Hand gefühlt kalt. Werde also demnächst mal 18/50 probieren.

Irgendwie gabs nach ca 2 min. ein komisches Rattergeräusch. Hab die Slipperabdeckung abgenommen, weil es so klang als ob es daher kam, aber sah alles gut aus da. Bin dann einfach gefahren weil ich dachte 'das geht gleich ganz kaputt dann weiss ich was es war', aber hielt alles, das Geräusch wurde mit der Zeit leiser. Seltsam ...

Ansonsten hab ich das Ding wieder ca. 50 min hart gebasht und unzählige Male aus allen möglichen Winkeln aufschlagen lassen. Vorderer Teil vom Käfig ist aus der Karosserie gerissen, Bulkhead kaputt, am Frontrammer wieder die Schraube herausgerissen und die mittlere Chassisstrebe ist gebrochen. Auf den ersten Blick, muss nochmal genauer schauen was sonst noch so kaputt sein könnte. Aber kann man jetzt nicht unbedingt dem Auto anlasten die Schäden :)

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Sonntag, 28. Februar 2016, 19:54


18

Sonntag, 28. Februar 2016, 20:07

Er wird wahrhaftig nicht geschont ;)

PS. genialer Bashplatz

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Sonntag, 28. Februar 2016, 22:35

Boa der muss leiden,das mach ich mit meinem nicht :-)
die schäden lassen sich nicht vermeiden bei der Nutzung.
zu viele zum auflisten :thumbsup:

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Montag, 29. Februar 2016, 10:30

Whow ... was der aushalten muß ... und dann bei tiefen Temperaturen und spröden Kunststoff noch dazu.

na ja das Auto wird wohl bald bei eBay als wenig gefahren drinstehen :D :D :D :D Das ist natürlich ein Scherz ....