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Freitag, 24. Februar 2017, 17:01

Samwa MT-4s Vibrationsalarm nachrüsten

Erst mal hallo,

ich möchte meiner Sanwa MT-4s Funke einen Vibrationsalarm verpassen.

Ein paar Sachen wüste ich gerne.

Wo schließe ich den Vibration Alarm an?



Welchen Vibrationsalarm kann ich dafür benutzen?

Hab auf Ebay viele Vibrationsmotoren gefunden mit den Werten: Spannung: 3V-4.5V , Strom 0,06A, Maße ca. 10x3mm.

Kann man diese verwenden oder gibt es da bessere/andere die ihr empfehlen würdet.

Danke schon mal in voraus!
Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jedes Wissens.

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Dienstag, 28. Februar 2017, 21:03

Selbst ist der Mann!

Habe jetzt selber herausgefunden, wo man den Vibrationsalarm anlötet und auch welcher Vibrationsmotor gut funktioniert.











Den Vibrationsmotor habe ich bei reichelt.de gekauft:

VM 0610 A 3.0

Vibrationsmotor, 3V, 150mA, 10.000 U/min für 1,99 €


Leider waren die Versandkosten 5,60 € (was wohl an dem fetten Katalog liegt, den die mir mitgeschickt haben) aber dafür war der Motor schon nach zwei Tagen da.

Wer aus China bestellt, bezahlt nur 2,50 € und bekommt dann fünf Stück dafür. Lieferzeit allerdings, vier bis sechs Wochen.

Die Funke hat genug Power um den Vibrationsmotor zu betreiben, daher denke ich das man alle 3V Vibrationsmotoren einbauen kann die nicht mehr als 150mA ziehen.

Witziger weise kann man das Vibrieren über den Buzzer umgekehrt stärker oder schwäch einstellen.

Volume 1 = stark und das Piepen ist leise, wenn man im Menü blättert.

Volume 5 = schwach aber dafür ist das Piepen lauter, wenn man das Menü durchblättert.

Ich schätze das jede Funke die ein Alarm hat mit einem Vibrationsmotor ausgestattet werden kann.

Als nächstes werde ich das mal bei meiner ABSIMA CR4T RC FERNSTEUERUNG versuchen und hier posten wenn das Erfolg hat.

Gruß Stefan
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Erebos

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3

Mittwoch, 1. März 2017, 00:24

Ich wüsste zwar nicht, wozu ich in meiner Funke einen Vibrationsalarm bräuchte, aber vielen Dank, dass du deine Erkenntnisse hier mit uns teilst. :thumbup:

Nitro-Olli

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4

Mittwoch, 1. März 2017, 09:11

Zum Beispiel, wenn man sich nicht auf die LiPo-Abschaltung des Reglers verlassen will und stattdessen nach Zeit fährt. Sind noch paar andere Autos da, hört man von den Pieptönen nix mehr. Oder als zusätzliche Erinnerung ans Tanken in 'nem hektischen Nitro-Rennen. Oder beim Nitro-Training, dass man rechtzeitig zum Tanken geht, bevor der Tank jedes Mal leer läuft.

So'n Vibra kann sehr sinnvoll sein :thumbup:

Erebos

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5

Mittwoch, 1. März 2017, 10:20

Ok! Mir hat bisher das Piepsen gereicht, das nutze ich intensiv. Aber jetzt wo du das sagst stimmt, wenns mal lauter zugeht, könnte man das überhören.

6

Mittwoch, 1. März 2017, 15:40

Genauso ist es, wie Nitro Olli es gesagt hat.

Der Ton wird nicht wahrgenommen, wenn der Lärmpegel zu groß ist.

Das Blinken der roten LED auch nicht und so kann man sich besser warnen lassen, wenn der Akku leer ist oder der Motor zu heiß wird.

Das Vibrieren ist so stark, das man das auf garkeinen Fall mehr verpasst.

Vorausgesetzt, man verfügt über Telemetrie Daten usw.
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7

Donnerstag, 2. März 2017, 23:09

Sehr genial Stefan :thumbsup:

Da ich aktuell mehr FPV Porsche Fliege als Car's zu fahren habe ich das mal bei meiner MZ-12 getestet, ohne erfolg.
Muss gestehen das ich die Lautstärke vom Buzzer auch auf 5 (Maximale lautstärke) stehen hatte als der Vibrationsmotor fröhlich Piepte anstatt zu Vibrieren :(
Das muss ich gleich noch mal testen 8o
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s.nase

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8

Freitag, 3. März 2017, 00:27

Ich vermute bei der MT4 hat der Piepser immer die gleiche Tonhöhe. Da kommt dann ein Piepser mit eingebauter Elektronik(Schwinkreis) zu Einsatz. Bei der MT4 liegt am PiepserAnschluß also nur ne der Lautstärke entsprechend hohe Gleichspannung an.

Die MZ12 erzeugt unterschiedliche Tonhöhen auf ihrem Piepser. Da ist also ein einfacher Schallwandler ohne eingebaute Elektronik am Piepseranschluß drin. Am Piepseranschluß ist dann abhängig von der Tonhöhe ne pulsierende Gleichspannung vorhanden. Der Schwingkeis zum erzeugen der Tonhöhe ist also auf der Leiterplatte der MZ12 verbaut. Ich vermute sogar, das der Schallwandler direkt von einem Ausgang des Prozessors gespeist wird. Da kommt natürlich nicht viel Leistung raus, und daher ist der Schallwandler in der MZ12 auch nur so leise. Für den Vibrationsmotor müßte man erst einen Transistor an den Piepseranschluß hängen. Damit der Transisitor aus dem pulsierenden AnsteuerSignal ne möglichst niederfrequente Gleichspannung für den Vibrationsmotor macht, verwendet man am Transistor einen entsprechend hohen Entladewiderstand.

9

Freitag, 3. März 2017, 03:31

Zitat

Damit der Transisitor aus dem pulsierenden AnsteuerSignal ne möglichst niederfrequente Gleichspannung für den Vibrationsmotor macht, verwendet man am Transistor einen entsprechend hohen Entladewiderstand.
Ich bin ganz Ohr :)
So in der art hatte ich mir das mal gedacht aber ich wusste nicht genau wie ich das schön sauber umsetzen soll/kann.

ich hab hier mal ein bild von meiner funke ohne Buzzer.




Wenn du mir dabei helfen könntest wäre das ziemlich super :)

hmm, irgendwie klappt das mit den Bilder einbinden von google nicht so pralle, rechtsklick - bild in neuem Tab öffne klappt bei mir zumindest
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10

Freitag, 3. März 2017, 22:54

Ich vermute bei der MT4 hat der Piepser immer die gleiche Tonhöhe. Da kommt dann ein Piepser mit eingebauter Elektronik(Schwinkreis) zu Einsatz. Bei der MT4 liegt am PiepserAnschluß also nur ne der Lautstärke entsprechend hohe Gleichspannung an.
Bei meiner MT4 kann man die Tonhöhe wählen (also kommt da eine Wechselspannung wechselnder Frequenz an. Was würd ich machen, um einen Vibrationsalarm zu bauen? (keine Ahnung, ob das klappt)

- Handy schlachten für den unrund laufenden Motor
- Lautsprechersignal mit Diode und Elko zu einem "high" konvertieren
- kleine Verstärkerschaltung (BC107?) zum Antreiben des Motors bauen

So würd ich auf dem Breadboard beginnen (und dann bestimmt noch 100x ändern bis es klappt).

LG, WroDo

11

Samstag, 4. März 2017, 17:57

Hab jetzt noch mal ein paar Vibrationsmotoren bei CSD-Electronics bestellt.

Kosten etwas mehr, aber dort gab es drei Verschiedene die ich noch ausprobieren möchte.

Vibrationsmotor 11x4x4mm 100mA 81-VIBT1104 5,59€

Vibrationsmotor 10x3.4mm 120mA 81-VIBT1003 5,59€

Vibrationsmotor 10x2mm 120mA 81-VIBT1002 5,37€

Zuschlag: 0,84€
DHL Standard 3,78€

Eventuell werde ich mir mal Gedanken machen, wie man aus einem pulsierende Gleichspannung mit einer Verstärkerschaltung ein Vibrationsmotor anständig betreibt.

Aber versprechen kann ich nichts.
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s.nase

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12

Sonntag, 5. März 2017, 01:06

Bei der MT4s scheint ja ne relativ stabile Gleichspannung an den BuzzerAnschlüßen zu liegen. Da kann man den Vibramotor einfach mit anlöten, vorausgesetzt er zieht nicht zu viel Strom.

Bei der MT4 oder auch meiner MZ12 ist eine pulsierende Gleichspannung am BuzzerAnschluß. Daher pfeift der kleine Vibramotor auch nur, statt sich zu drehen.

Das pulsierende Tonsignal Signal aus dem Prozessor einfach nur mit einem Kondensator zu glätten, könnte den Signalausgang des Prozessors überlasten. Daher würde ich erstmal mit einem Kondensator in Reihe versuchen, den ProzessorSignalausgang vom TransitorSignaleingang zu trennen. der Kondensator muß klein genug sein um den AUsgang nicht zu überlasten, und groß genug damit der TransistorEingang noch auf das Signal anspricht. Mit dem Ergebnis, das der Transitor die irgendwo abgegriffene 3-5V Spannung(je nach Vibramotor) druchschaltet und durchgeschaltet bleibt, sobald mal ein Signal aus dem Prozessorausgang ertönt. Wahrscheinlich macht es auch Sinn, vorher den orginal Buzzer ab zu klemmen.

Damit der Viramotor auch wieder ab schaltet, sobald kein Signal mehr aus dem Prozessor dringt, klemmt man einen Widerstand hinter dem Kondensator an den Transistoreingang. Abhängig vom Widerstandswert pfeift der Motor nun wieder nur vor sich hin(zu kleiner Widerstand), oder dreht sich zu lange weiter obwohl der Prozzessor schon kein Siganal mehr ausgibt(zu großer Widerstand). Da muß man halt etwas ausprobieren, bis der Motor sicher anläuft und zeitnah auch wieder stehen bleibt, ohne das der Transitor dabei zu warm wird.

Es macht eventuell auch noch Sinn eine Diode zwischen Transitor und Vibramotor in Reihe zu schalten(Diodenrichtung beachten), um den Transitorausgang vor Rückströmen aus dem Motor zu schützen.

Ein kleiner 1A SMD-Transistor sollte für einen 150mA Vibramotor ausreichend sein.

Ich selber hab so einen Umbau an meiner MZ12 noch nicht versucht. ABer das steht schon zu lange auf meiner Todo-Liste.

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Sonntag, 5. März 2017, 10:25

Wäre ein OP dann nicht sinniger :-D Wie waren die drei Goldenen Regeln?

Verstärkung annähernd unendlich, Ri annähernd unenendlich, Ra fast 0. Hoher Ri wäre halt für den Ausgang des Prozessors ideal ;)

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Montag, 27. März 2017, 07:24

Ich habe mir mal etwas ausgesucht und auch schon bestellt.

Damit ich das Lautsprechersignal an meiner ABSIMA CR4T RC FERNSTEUERUNG mit einem Vibrationsmotor verbinden kann, möchte ich einen Operationsverstärker verwenden.

Verwenden werde ich ihn als Spannungsfolger oder Impedanzwandler.



Bestellt habe ich mit einen TCA0372 mit einem Ausgangsstrom von 1,0 A DC.



Bin mal gespannt, ob das Funktioniert.
Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jedes Wissens.

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Montag, 27. März 2017, 08:19

Such mal lieber nach invertierender oder nichtinvertierender Verstärker, du willst ja aus nem kleinen Signal was großes machen oder nicht?

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Dienstag, 28. März 2017, 03:56

@ Nase
Den kleinsten Kondensator den ich finden konnte hat 10uF
Damit blinkt anfangs eine LED als Motor Ersatz in normaler Helligkeit, danach sehr dunkel (das piepen wenn die Funke ihren gebundenen Empfänger sucht).
Der Motor zuckt damit grade sichtbar bzw piept extrem leise und das nur zu Beginn ein mal.
Weitere Smd Kondensatoren deren Kapazität ich nicht bestimmen kann habe ich auch getestet. Meist zuckt der Motor nicht mal und die LED blinkt auch erst gar nicht.
Ich habe den Kondensator zwischen Prozessor und Transistor gepackt.
Ein wenig frustrierend :/
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Dienstag, 28. März 2017, 06:57

Die Hausaufgabe mach mer nochmal :) Die gibts bis runter in pF, dazwischen wäre noch nF.

Wenn C zu groß brauchts länger zum laden je Impuls, ergo er wird nicht so richtig voll und die LED leuchtet schwächer, normal spielt da auch noch die Frequenz mit rein. Aber da die zu ermitteln nun den zum löten geneigten Hobbylöter wahrscheinlich zu viel Action ist, einfach mal kleineren C verwenden. 1uF, dann mal um die 500nF, kosten ja nur paar Cent.

18

Dienstag, 28. März 2017, 08:09

Such mal lieber nach invertierender oder nichtinvertierender Verstärker, du willst ja aus nem kleinen Signal was großes machen oder nicht?


Nichtinvertierender Verstärker



Anwendungen nichtinvertierende Verstärker
Der nichtinvertierende Verstärker wird für Anwendungen genutzt, die einen sehr großen Eingangswiderstand und sehr kleinen Ausgangswiderstand brauchen.
Die Schaltung eignet sich deshalb als Impedanzwandler, Wechselspannungsverstärker und als hochohmiger Spannungsmesser für kleine Gleichspannungen.
Wegen des geringen Ausgangswiderstands eignet sie sich auch als Gleichspannungsquelle.

Anwendung als Impedanzwandler



Koppelt man die ganze Ausgangsspannung auf den Eingang zurück (R2 = 0 Ω, R1 = unendlich),
dann arbeitet die Schaltung mit VU = 1 als Impedanzwandler (Widerstandswandler).
Der Eingangswiderstand ist nahezu unendlich. Und der Ausgangswiderstand ist ungefähr 0.

Ich habe das Lautsprecher Signal noch nicht gemessen. Heute habe ich Zeit dieses zu tun.
Dann werde ich mal ein wenig Experimentieren und euch berichten.


Gruß Stefan
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Dienstag, 28. März 2017, 13:11

@ wenni, es war halt nichts anderes im Hause :D
Blöd ist natürlich das ich kein messmoped habe um die Smd cap's zu messen.
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Dienstag, 28. März 2017, 13:26

Gibts bei euch nen Conrad oder so ne Bastelbude?

Also vom reinen Impedanzwandler würd ich abstand nehmen, sagt mein Bauchgefühl. Der Strom wird für den OP denk ich zu hoch. Wieviel mA zieht so ein Motörchen?

Edit: oben stand es ja ;)

Frage ist noch, welche Spannung kommt am Prozessor raus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wenni« (28. März 2017, 13:31)